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«Venir Meno» / «music for monsters»
Sonic Boom – Léo Collin
Im Rahmen des Artist-in-Residence-Formats «Sonic Boom» erhalten acht Künstler:innen und Ensembles der zeitgenössischen und experimentellen Musik die Möglichkeit, eigene Konzertformate, Soundperformances und Musiktheater zu realisieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren gestalten und präsentieren sie jeweils zwei Abende, in denen sie ihre individuellen künstlerischen Ansätze zum Ausdruck bringen können. Begleitet von einem hauseigenen Diskursformat und Mentoring-Programm bietet die Reihe Raum für den Austausch zwischen Publikum, Szene und Künstler:innen.
Léo Collin eröffnet den Abend mit dem Stück «Venir Meno» von Francesca Sproccati, an dessen Komposition und Aufführung er mitgewirkt hat.
Das Stück entführt uns in den Palast von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes, und lädt dazu ein, als kollektiver Körper in die Dunkelheit einzutauchen. Fernab des Sichtbaren und verbunden mit den tiefsten Schichten des Seins erscheinen zwei schimmernde Gestalten. Mal wirken sie wie Erscheinungen von Hypnos selbst, der uns durch den ewigen Schlaf von Arbeit, Wettbewerb und der Erschöpfung einer leistungsorientierten Gesellschaft erlösen könnte. Dann wiederum nehmen sie die Züge von Battista an, Francescas Urgrossvater und Partisan, der zur Befreiung Italiens vom Faschismus beitrug. Er verkörpert die Kraft des kollektiven Widerstands und den unermüdlichen Kampf gegen Ungerechtigkeit. Auf der Bühne webt Francesca Sproccati gemeinsam mit Léo Collin einen zeitlosen Raum zwischen Erinnerung, Träumen, Echos vergangenen Widerstands und der Sehnsucht nach süssem Ungehorsam.
Den Abend beschliesst Léo Collin mit «music for monsters», einer Komposition für Lautsprecherorchester, die auf Aufnahmen analoger EMS-Synthesizer basiert. Darin imaginiert er analoge Synthesewellen als kraftvolle, archaische und beinahe magische Wesen, die mit elementaren Naturkräften wie Vulkanen, Tsunamis, Erdbeben, Überschwemmungen oder Hitzewellen in Verbindung treten und kommunizieren können.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Léo Collin, Francesca Sproccati (Komposition/Performance), Victoria Pham (Bühnenbild), Dalius Singer (Sounddesign), Rocca Schira (Kostüme)
Léo Collin eröffnet den Abend mit dem Stück «Venir Meno» von Francesca Sproccati, an dessen Komposition und Aufführung er mitgewirkt hat.
Das Stück entführt uns in den Palast von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes, und lädt dazu ein, als kollektiver Körper in die Dunkelheit einzutauchen. Fernab des Sichtbaren und verbunden mit den tiefsten Schichten des Seins erscheinen zwei schimmernde Gestalten. Mal wirken sie wie Erscheinungen von Hypnos selbst, der uns durch den ewigen Schlaf von Arbeit, Wettbewerb und der Erschöpfung einer leistungsorientierten Gesellschaft erlösen könnte. Dann wiederum nehmen sie die Züge von Battista an, Francescas Urgrossvater und Partisan, der zur Befreiung Italiens vom Faschismus beitrug. Er verkörpert die Kraft des kollektiven Widerstands und den unermüdlichen Kampf gegen Ungerechtigkeit. Auf der Bühne webt Francesca Sproccati gemeinsam mit Léo Collin einen zeitlosen Raum zwischen Erinnerung, Träumen, Echos vergangenen Widerstands und der Sehnsucht nach süssem Ungehorsam.
Den Abend beschliesst Léo Collin mit «music for monsters», einer Komposition für Lautsprecherorchester, die auf Aufnahmen analoger EMS-Synthesizer basiert. Darin imaginiert er analoge Synthesewellen als kraftvolle, archaische und beinahe magische Wesen, die mit elementaren Naturkräften wie Vulkanen, Tsunamis, Erdbeben, Überschwemmungen oder Hitzewellen in Verbindung treten und kommunizieren können.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Léo Collin, Francesca Sproccati (Komposition/Performance), Victoria Pham (Bühnenbild), Dalius Singer (Sounddesign), Rocca Schira (Kostüme)