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Lesung
Stella Gaitano: Eddos goldenes Lächeln
إستيلا قايتانو: أرواح إدّو
DE
Mit unbändiger Wucht erzählt die südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Stella Gaitano vom Leben zweier Grossfamilien im Sudan. Die Erzählperspektive wechselt dabei von Kapitel zu Kapitel. Angesiedelt zwischen den sechziger und achtziger Jahren, zeigt der Roman die Gräben zwischen Stadt und Land, Norden und Süden, zwischen den Geschlechtern und den Religionen auf. Vieles, was darin beschrieben wird, ist schwer zu ertragen, etwa Kriegshandlungen oder Gewalt an Frauen, wie Genitalverstümmelung in traditionellen Dorfgemeinschaften. Daneben wird in sinnlich-bildhafter Sprache die gegenseitige Fürsorge beschrieben, die in tiefen Freundschaften und in Formen von Mutterschaft wurzelt.
AR
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Stella Gaitano (*geboren 1979 in Khartum) ist eine südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie begann früh mit dem Schreiben und publizierte Kurzgeschichten auf Arabisch. Ihr DebütromanEddos goldenes Lächeln(2018) war der erste südsudanesische Roman, der mit einem Pen Translates Award ausgezeichnet wurde. Gaitanos Literatur kreist um Krieg, Vertreibung und Identität. Seit 2022 lebt sie im Exil in Deutschland.
Stand: Oktober 2026
Larissa Bender ist Literaturübersetzerin aus dem Arabischen, Journalistin, Dozentin für Arabisch und Deutsch, Moderatorin, Workshopleiterin, Gutachterin für arabische Literatur sowie Beraterin für Verlage und Kulturveranstalter. 2018 erhielt sie für ihr Engagement als Brückenbauerin in die arabische Welt das Bundesverdienstkreuz. Für ihre Übersetzung des RomansDas Schneckenhausvon Mustafa Khalifa, 2019 beim Bonner Weidle Verlag erschienen, wurde sie mit dem Scheich-Hamad-Preis für Übersetzung und internationale Verständigung des Emirats Katar ausgezeichnet.
Stand: Oktober 2026
Geboren in Berlin, studierte Nicole Coulibaly zuerst Germanistik, Anglistik und Übersetzungswissenschaften, bevor sie sich in Berlin zur Schauspielerin ausbilden liess. In den folgenden Jahren arbeitete sie an verschiedenen Theatern, unter anderem am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, am Landestheater Linz, am Staatstheater Mainz, an der Staatsoper Hannover und am Theater Basel. Sie war ebenso tätig als Sprecherin für Funk und Fernsehen wie als Schauspiel- und Sprechcoach. Im Literaturhaus Basel ist sie bis heute regelmässig für Lesungen zu Gast. In den letzten zwölf Jahren unterrichtete sie Deutsch an einer internationalen Schule in Basel. Nach einer Zusatzausbildung im Bereich Positive Psychologie coacht sie nun Jugendliche und unterrichtet zusätzlich das FachSocial and emotional learning.
Stand: Oktober 2026
Mit unbändiger Wucht erzählt die südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin Stella Gaitano vom Leben zweier Grossfamilien im Sudan. Die Erzählperspektive wechselt dabei von Kapitel zu Kapitel. Angesiedelt zwischen den sechziger und achtziger Jahren, zeigt der Roman die Gräben zwischen Stadt und Land, Norden und Süden, zwischen den Geschlechtern und den Religionen auf. Vieles, was darin beschrieben wird, ist schwer zu ertragen, etwa Kriegshandlungen oder Gewalt an Frauen, wie Genitalverstümmelung in traditionellen Dorfgemeinschaften. Daneben wird in sinnlich-bildhafter Sprache die gegenseitige Fürsorge beschrieben, die in tiefen Freundschaften und in Formen von Mutterschaft wurzelt.
AR
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Stella Gaitano (*geboren 1979 in Khartum) ist eine südsudanesische Schriftstellerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie begann früh mit dem Schreiben und publizierte Kurzgeschichten auf Arabisch. Ihr DebütromanEddos goldenes Lächeln(2018) war der erste südsudanesische Roman, der mit einem Pen Translates Award ausgezeichnet wurde. Gaitanos Literatur kreist um Krieg, Vertreibung und Identität. Seit 2022 lebt sie im Exil in Deutschland.
Stand: Oktober 2026
Larissa Bender ist Literaturübersetzerin aus dem Arabischen, Journalistin, Dozentin für Arabisch und Deutsch, Moderatorin, Workshopleiterin, Gutachterin für arabische Literatur sowie Beraterin für Verlage und Kulturveranstalter. 2018 erhielt sie für ihr Engagement als Brückenbauerin in die arabische Welt das Bundesverdienstkreuz. Für ihre Übersetzung des RomansDas Schneckenhausvon Mustafa Khalifa, 2019 beim Bonner Weidle Verlag erschienen, wurde sie mit dem Scheich-Hamad-Preis für Übersetzung und internationale Verständigung des Emirats Katar ausgezeichnet.
Stand: Oktober 2026
Geboren in Berlin, studierte Nicole Coulibaly zuerst Germanistik, Anglistik und Übersetzungswissenschaften, bevor sie sich in Berlin zur Schauspielerin ausbilden liess. In den folgenden Jahren arbeitete sie an verschiedenen Theatern, unter anderem am Maxim-Gorki-Theater in Berlin, am Landestheater Linz, am Staatstheater Mainz, an der Staatsoper Hannover und am Theater Basel. Sie war ebenso tätig als Sprecherin für Funk und Fernsehen wie als Schauspiel- und Sprechcoach. Im Literaturhaus Basel ist sie bis heute regelmässig für Lesungen zu Gast. In den letzten zwölf Jahren unterrichtete sie Deutsch an einer internationalen Schule in Basel. Nach einer Zusatzausbildung im Bereich Positive Psychologie coacht sie nun Jugendliche und unterrichtet zusätzlich das FachSocial and emotional learning.
Stand: Oktober 2026