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Roger de Weck als Gast von Ueli Mäder
Hotel Schützen
Bahnhofstrasse 19, 4310 Rheinfelden
Konservative erwiesen sich oft als Erneuerer. Heute gelte es Stabilität zu verkörpern und an mehr europäische Souveränität zu arbeiten. Schafft es der Konservatismus, sich selbst zu erneuern?
«Glanz und Elend der Konservativen»
Der Autor Roger de Weck war Chefredaktor des Tages-Anzeigers und der Zeit sowie SRG-Generaldirektor. Er moderierte die «Sternstunden Philosophie». Im Vordergrund steht sein neues Buch «Glanz und Elend der Konservativen» (2026). Konservative und Christdemokraten erwiesen sich laut de Weck oft als Erneuerer. Sie beförderten die europäische Einigung und die Soziale Marktwirtschaft. Aber schafft es der Konservatismus, sich selbst zu erneuern? Heute scheinen Mitte-rechts-Parteien hin- und hergerissen zwischen einer Allianz mit reaktionären Kräften und einem klaren Bekenntnis zur offenen Gesellschaft. Angesichts weltweit erstarkender autoritärer Kräfte plädiert de Weck für eine Selbstvergewisserung der Konservativen: Ihr Hauptgegner steht jetzt rechts außen, nicht links. Statt sich im Kulturkampf gegen Sozialdemokraten, Grüne und «Gutmenschen» zu verausgaben, gelte es der Destabilisierung durch Trumpisten und Reaktionäre zu wehren, Stabilität in disruptiven Zeiten zu verkörpern und an mehr europäische Souveränität zu arbeiten – wider die autoritären Mächte China, Russland und USA.
Soziologe Ueli Mäder führt die Gespräche und Peter Schmid begleitet musikalisch.
Der Autor Roger de Weck war Chefredaktor des Tages-Anzeigers und der Zeit sowie SRG-Generaldirektor. Er moderierte die «Sternstunden Philosophie». Im Vordergrund steht sein neues Buch «Glanz und Elend der Konservativen» (2026). Konservative und Christdemokraten erwiesen sich laut de Weck oft als Erneuerer. Sie beförderten die europäische Einigung und die Soziale Marktwirtschaft. Aber schafft es der Konservatismus, sich selbst zu erneuern? Heute scheinen Mitte-rechts-Parteien hin- und hergerissen zwischen einer Allianz mit reaktionären Kräften und einem klaren Bekenntnis zur offenen Gesellschaft. Angesichts weltweit erstarkender autoritärer Kräfte plädiert de Weck für eine Selbstvergewisserung der Konservativen: Ihr Hauptgegner steht jetzt rechts außen, nicht links. Statt sich im Kulturkampf gegen Sozialdemokraten, Grüne und «Gutmenschen» zu verausgaben, gelte es der Destabilisierung durch Trumpisten und Reaktionäre zu wehren, Stabilität in disruptiven Zeiten zu verkörpern und an mehr europäische Souveränität zu arbeiten – wider die autoritären Mächte China, Russland und USA.
Soziologe Ueli Mäder führt die Gespräche und Peter Schmid begleitet musikalisch.