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Konzert
Phillip Dornbuschs «Projektor»
Konzert im bird’s eye jazz club Basel
Zeitgenössischer Avantgarde-Jazz mit politischem Statement.
Saxophonist Phillip Dornbusch setzt sich auf seinem dritten Album«Revolt» mit Protestsongs auseinander, die für den Kampf für Freiheit stehen. Er verarbeitet und entfremdet musikalische Elemente von Liedern, die mehrheitlich aus dem Iran und Estland stammen. Eine traumwandlerisch-sichere Energie fliesst durch Dornbuschs getragene Melodien und Themen, weicht ab und kehrt wieder zurück, um ein anderes Instrument, eine andere Idee, eine andere Klangfarbe in den Vordergrund treten zu lassen. Die Kommunikation der Musiker ist intuitiv und genau aufeinander abgestimmt, damit sich die Musik frei entfalten und gleichzeitig die Songstruktur behalten kann. Die Kompositionen Phillip Dornbuschs nehmen nur kleine, musikalische Spuren aus den Stücken auf: eine Struktur, ein Rhythmus, ein Melodiefragment, und verwandeln diese dann in eigene Musik. Diese sehr offene Bezugnahme verhindert das Pathos, das hätte entstehen können, wenn Privilegierte so tun, als seien die Kämpfe ihre eigenen. Die Musik auf «Revolt» ist keine Aneignung, sondern eine präsente Verneigung vor den Menschen im Kampf gegen Unterdrückung.
Besetzung: Phillip Dornbusch: tenor sax, Johannes Mann: guitar, Mark Pringle: piano, Roger Kintopf: bass, Philip Adrian Dornbusch: drums
Saxophonist Phillip Dornbusch setzt sich auf seinem dritten Album«Revolt» mit Protestsongs auseinander, die für den Kampf für Freiheit stehen. Er verarbeitet und entfremdet musikalische Elemente von Liedern, die mehrheitlich aus dem Iran und Estland stammen. Eine traumwandlerisch-sichere Energie fliesst durch Dornbuschs getragene Melodien und Themen, weicht ab und kehrt wieder zurück, um ein anderes Instrument, eine andere Idee, eine andere Klangfarbe in den Vordergrund treten zu lassen. Die Kommunikation der Musiker ist intuitiv und genau aufeinander abgestimmt, damit sich die Musik frei entfalten und gleichzeitig die Songstruktur behalten kann. Die Kompositionen Phillip Dornbuschs nehmen nur kleine, musikalische Spuren aus den Stücken auf: eine Struktur, ein Rhythmus, ein Melodiefragment, und verwandeln diese dann in eigene Musik. Diese sehr offene Bezugnahme verhindert das Pathos, das hätte entstehen können, wenn Privilegierte so tun, als seien die Kämpfe ihre eigenen. Die Musik auf «Revolt» ist keine Aneignung, sondern eine präsente Verneigung vor den Menschen im Kampf gegen Unterdrückung.
Besetzung: Phillip Dornbusch: tenor sax, Johannes Mann: guitar, Mark Pringle: piano, Roger Kintopf: bass, Philip Adrian Dornbusch: drums