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Konzert
Jordi Savall & Hespèrion XXI – eine neue musikalische Sprache
Jordi Savall und Hespèrion XXI führen von Troubadours und alten europäischen Tänzen bis in die Neue Welt – und zeigen Musik als lebendige Sprache, die Erinnerung und Tradition über Generationen trägt.
Xavier Díaz-Latorre, Gitarre & Theorbe
Andrew Lawrence-King, Spanische Barockharfe
David Mayoral, Glocken & Schlaginstrumente
Jordi Savall, Diskantgambe & Leitung
Jordi Savall, einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit und kürzlich mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet, ist mit einem eigens für Interfinity kuratierten Programm zu Gast. Ausgehend vom diesjährigen Festivalthema Sprache widmet er sich – mit seinem hochkarätigen Ensemble Hespèrion XXI – Musik, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird. Seine Arbeit verbindet historische Überlieferung mit lebendiger musikalischer Praxis und lässt alte Musik immer wieder neu entstehen.
Gerade in der Volksmusik wird diese Weitergabe unmittelbar hörbar: Melodien, Rhythmen und Spielweisen wurden oft nicht schriftlich festgehalten, sondern durch gemeinsames Musizieren bewahrt, verändert und weitergetragen – ähnlich einer gesprochenen Sprache.
Damit führt Savalls Konzert zu einer zentralen Frage des Festivals: Wie bleiben Sprache und Kultur über Generationen lebendig? Musik wird hier zum Träger von Erinnerung und kollektiver Erfahrung – nicht als etwas statisch Bewahrtes, sondern als Tradition, die sich mit jeder Weitergabe verändert und erneuert.
Vom alten Europa in die Neue Welt – Programm:
Lieder und Tänze von Troubadours und Pilgern
Marcabru – Pax! In nomine Domini!
Alfons X. der Weise – Istampitta & Saltarello
Variation und Improvisation
Anonym – Folías
Anonym – Canarios
Anonym – La Romanesca
Barocke Tänze und Variationen
Francesc Guerau – Españoletas, Jácaras & Canarios
Santiago de Murcia – Gaita
Alte baskische und galicische Traditionen
Anonym / Jordi Savall – Aurtxo txikia negarrez
Von Europa in die Neue Welt
Anonym, Codex Trujillo del Perú – Tonada del Chimo
Anonym – Folías criollas: Cachua serranita
Konzertdauer: zwischen 75 und 90 Minuten
Andrew Lawrence-King, Spanische Barockharfe
David Mayoral, Glocken & Schlaginstrumente
Jordi Savall, Diskantgambe & Leitung
Jordi Savall, einer der bedeutendsten Musiker unserer Zeit und kürzlich mit dem Ernst von Siemens Musikpreis ausgezeichnet, ist mit einem eigens für Interfinity kuratierten Programm zu Gast. Ausgehend vom diesjährigen Festivalthema Sprache widmet er sich – mit seinem hochkarätigen Ensemble Hespèrion XXI – Musik, die seit Jahrhunderten von Generation zu Generation weitergegeben wird. Seine Arbeit verbindet historische Überlieferung mit lebendiger musikalischer Praxis und lässt alte Musik immer wieder neu entstehen.
Gerade in der Volksmusik wird diese Weitergabe unmittelbar hörbar: Melodien, Rhythmen und Spielweisen wurden oft nicht schriftlich festgehalten, sondern durch gemeinsames Musizieren bewahrt, verändert und weitergetragen – ähnlich einer gesprochenen Sprache.
Damit führt Savalls Konzert zu einer zentralen Frage des Festivals: Wie bleiben Sprache und Kultur über Generationen lebendig? Musik wird hier zum Träger von Erinnerung und kollektiver Erfahrung – nicht als etwas statisch Bewahrtes, sondern als Tradition, die sich mit jeder Weitergabe verändert und erneuert.
Vom alten Europa in die Neue Welt – Programm:
Lieder und Tänze von Troubadours und Pilgern
Marcabru – Pax! In nomine Domini!
Alfons X. der Weise – Istampitta & Saltarello
Variation und Improvisation
Anonym – Folías
Anonym – Canarios
Anonym – La Romanesca
Barocke Tänze und Variationen
Francesc Guerau – Españoletas, Jácaras & Canarios
Santiago de Murcia – Gaita
Alte baskische und galicische Traditionen
Anonym / Jordi Savall – Aurtxo txikia negarrez
Von Europa in die Neue Welt
Anonym, Codex Trujillo del Perú – Tonada del Chimo
Anonym – Folías criollas: Cachua serranita
Konzertdauer: zwischen 75 und 90 Minuten