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Ausstellung
Dreck
Eine kleine Kulturgeschichte zu Schmutz und Sauberkeit
Von der Antike bis zur Gegenwart wühlt sich die neue Sonderausstellung «Dreck» im MUKS durch die Kulturgeschichte von Hygiene und Dreck und zeigt auf humorvolle Weise, dass Sauberkeit immer auch eine Frage der Zeit und Perspektive ist.
Kaum etwas beschäftigt unseren Alltag so unbewusst und doch so intensiv wie die Grenze zwischen sauber und schmutzig. Was gestern noch als gesund galt, ist heute unhygienisch. Was für die einen tadellos ist, bringt andere zum Davonlaufen. Dabei sind unser Ekelempfinden und unser Bedürfnis nach Reinlichkeit im ständigen Wandel.
Von blitzblanken Epochen bis hin zu extrem dreckigen Phasen erzählt die Kulturgeschichte zu Hygiene, Dreck und Ekel vor allem eines: viel über uns selbst. Was ist uns heute wichtig bei der Körperpflege? Gab es Zeiten, in denen Wasser komplett verpönt war? Wie gingen vergangene Generationen mit ihrem Abfall um? Wann und wie hat sich der Staat in puncto Hygiene eingemischt? Wer macht Dreck und wer macht ihn weg? Und warum haben Kinder eine solch grosse Faszination für Kacka, Pups & Co? Diese Aspekte und auch zeitgemässe Themen wie Fast Fashion, Mikroplastik oder unseren täglichen Wasserverbrauch nimmt die Ausstellung unter die Lupe.
Die Besucherinnen und Besucher – ob klein oder gross – erleben, wie Erziehung, Gewohnheit, Wohlstand und wissenschaftlicher Fortschritt den Blick auf das Reine und das Unreine prägen. Gleichzeitig sind sie eingeladen, ihre eigenen «schmutzigen Vorstellungen» zu erforschen und zu hinterfragen. Ganz für sich allein oder auf Tuchfühlung zusammen mit anderen im Plauder-Pool, beim Hosentaschenleeren oder beim dreckige Wörter hinterlassen. Und wer eine Pause vom ganzen Dreck benötigt, der kann sich mit Hörreportagen und Büchern auf dem grossen, gemütlichen Ausstellungsdarm niederlassen.
Die Ausstellung wird mit einem vielseitigen Rahmenprogramm ergänzt. Dieses führt unter anderem zu «dreckigen» Orten in der Region, bietet Cleanup Days, Wasch- und Badetage im Museumshof sowie allerlei Workshops und Führungen rund um das Thema. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein an den Lehrplan 21 ausgerichtetes Schulprogramm.
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.
Kaum etwas beschäftigt unseren Alltag so unbewusst und doch so intensiv wie die Grenze zwischen sauber und schmutzig. Was gestern noch als gesund galt, ist heute unhygienisch. Was für die einen tadellos ist, bringt andere zum Davonlaufen. Dabei sind unser Ekelempfinden und unser Bedürfnis nach Reinlichkeit im ständigen Wandel.
Von blitzblanken Epochen bis hin zu extrem dreckigen Phasen erzählt die Kulturgeschichte zu Hygiene, Dreck und Ekel vor allem eines: viel über uns selbst. Was ist uns heute wichtig bei der Körperpflege? Gab es Zeiten, in denen Wasser komplett verpönt war? Wie gingen vergangene Generationen mit ihrem Abfall um? Wann und wie hat sich der Staat in puncto Hygiene eingemischt? Wer macht Dreck und wer macht ihn weg? Und warum haben Kinder eine solch grosse Faszination für Kacka, Pups & Co? Diese Aspekte und auch zeitgemässe Themen wie Fast Fashion, Mikroplastik oder unseren täglichen Wasserverbrauch nimmt die Ausstellung unter die Lupe.
Die Besucherinnen und Besucher – ob klein oder gross – erleben, wie Erziehung, Gewohnheit, Wohlstand und wissenschaftlicher Fortschritt den Blick auf das Reine und das Unreine prägen. Gleichzeitig sind sie eingeladen, ihre eigenen «schmutzigen Vorstellungen» zu erforschen und zu hinterfragen. Ganz für sich allein oder auf Tuchfühlung zusammen mit anderen im Plauder-Pool, beim Hosentaschenleeren oder beim dreckige Wörter hinterlassen. Und wer eine Pause vom ganzen Dreck benötigt, der kann sich mit Hörreportagen und Büchern auf dem grossen, gemütlichen Ausstellungsdarm niederlassen.
Die Ausstellung wird mit einem vielseitigen Rahmenprogramm ergänzt. Dieses führt unter anderem zu «dreckigen» Orten in der Region, bietet Cleanup Days, Wasch- und Badetage im Museumshof sowie allerlei Workshops und Führungen rund um das Thema. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein an den Lehrplan 21 ausgerichtetes Schulprogramm.
Für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.