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Lesung
David Szalay: Was nicht gesagt werden kann
DE
Es gibt Romanfiguren, die ihr Leben entschlossen in die Hand nehmen. István gehört nicht dazu.
Es gibt Romanfiguren, die ihr Leben entschlossen in die Hand nehmen. István gehört nicht dazu.
DE
Es gibt Romanfiguren, die ihr Leben entschlossen in die Hand nehmen. István gehört nicht dazu. Der Protagonist in David Szalays mit dem Booker Prize ausgezeichnetem Roman lässt sich durch das Leben treiben. Ohne klare Ziele fügt er sich neuen Umständen und bleibt dabei erstaunlich sprachlos. Gerade in dieser erzählerischen Distanz – die als Leser*in bisweilen schwer auszuhalten ist – liegt die ebenso faszinierende wie verstörende Kraft vonWas nicht gesagt werden kann. David Szalay schreibt von sozialem Auf- und Abstieg, Einsamkeit und den Zufällen, die ein Leben prägen. Dabei spürt er den grossen Fragen des Erzählbaren nach.
EN
There are fictional characters who take their lives firmly into their own hands. István is not one of them. The protagonist in David Szalay’s Booker Prize-winning novel simply drifts through life. Without any clear goals, he adapts to new circumstances whilst remaining, astonishingly, speechless. It is precisely in this narrative distance – which can at times be hard for the reader to bear – that the power ofFlesh, both fascinating and unsettling, lies. David Szalay writes of social rise and fall, loneliness and the coincidences that shape a life. In doing so, he explores the big questions of what can be told.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
David Szalay, 1974 in Montreal, Kanada, geboren, wuchs in London auf und lebt in Wien. MitWas ein Mann ist, seinem vierten Roman, kam er 2016 auf die Shortlist des Man-Booker-Preises. Sein Werk wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Ebenfalls auf Deutsch erschienen ist sein Roman Turbulenzen. Im claassen Verlag erscheint sein neuer RomanWas nicht gesagt werden kann. 2025 gewann er mit seinem RomanFleshden renommierten Booker-Preis.
Stand: Oktober 2026
Nina Kunz wurde 1993 geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und arbeitet seit 2017 als Autorin für Das Magazin. Ihr erstes BuchIch denk, ich denk zu viel(Kein & Aber) erschien 2021 und war über 70 Wochen lang auf der Schweizer Bestsellerliste. Seit 2024 ist sie Kritikerin im SRF-Literaturclub.
Stand: Oktober 2026
Nina Ariely, die als Diplomatenkind aufwuchs, entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für verschiedene Kulturen und Sprachen. Als Teenagerin zog sie in die Schweiz und lebt heute in der Region Bern. Am Dolmetschen begeistert sie die Möglichkeit, in vielfältige Themen und Situationen einzutauchen. Nun, da ihre beiden Kinder erwachsen sind, geniesst sie die neu gewonnene Freiheit beruflich wie auch privat.
Stand: Oktober 2026
Sylvi Nicolai, geboren und aufgewachsen in Deutschland, machte zuerst ihre Freude am Reisen zum Beruf, bevor sie dann als Übersetzerin und Dolmetscherin ihre wahre Berufung fand. Seit 17 Jahren lebt die Mutter zweier Teenager, die zudem Deutsch und Englisch unterrichtet, glücklich in der Region Baden/AG. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport, liebt Outdoor-Aktivitäten und macht es sich gern mit einem guten Buch gemütlich.
Stand: Oktober 2026
Es gibt Romanfiguren, die ihr Leben entschlossen in die Hand nehmen. István gehört nicht dazu. Der Protagonist in David Szalays mit dem Booker Prize ausgezeichnetem Roman lässt sich durch das Leben treiben. Ohne klare Ziele fügt er sich neuen Umständen und bleibt dabei erstaunlich sprachlos. Gerade in dieser erzählerischen Distanz – die als Leser*in bisweilen schwer auszuhalten ist – liegt die ebenso faszinierende wie verstörende Kraft vonWas nicht gesagt werden kann. David Szalay schreibt von sozialem Auf- und Abstieg, Einsamkeit und den Zufällen, die ein Leben prägen. Dabei spürt er den grossen Fragen des Erzählbaren nach.
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There are fictional characters who take their lives firmly into their own hands. István is not one of them. The protagonist in David Szalay’s Booker Prize-winning novel simply drifts through life. Without any clear goals, he adapts to new circumstances whilst remaining, astonishingly, speechless. It is precisely in this narrative distance – which can at times be hard for the reader to bear – that the power ofFlesh, both fascinating and unsettling, lies. David Szalay writes of social rise and fall, loneliness and the coincidences that shape a life. In doing so, he explores the big questions of what can be told.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
David Szalay, 1974 in Montreal, Kanada, geboren, wuchs in London auf und lebt in Wien. MitWas ein Mann ist, seinem vierten Roman, kam er 2016 auf die Shortlist des Man-Booker-Preises. Sein Werk wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Ebenfalls auf Deutsch erschienen ist sein Roman Turbulenzen. Im claassen Verlag erscheint sein neuer RomanWas nicht gesagt werden kann. 2025 gewann er mit seinem RomanFleshden renommierten Booker-Preis.
Stand: Oktober 2026
Nina Kunz wurde 1993 geboren, studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Zürich und arbeitet seit 2017 als Autorin für Das Magazin. Ihr erstes BuchIch denk, ich denk zu viel(Kein & Aber) erschien 2021 und war über 70 Wochen lang auf der Schweizer Bestsellerliste. Seit 2024 ist sie Kritikerin im SRF-Literaturclub.
Stand: Oktober 2026
Nina Ariely, die als Diplomatenkind aufwuchs, entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für verschiedene Kulturen und Sprachen. Als Teenagerin zog sie in die Schweiz und lebt heute in der Region Bern. Am Dolmetschen begeistert sie die Möglichkeit, in vielfältige Themen und Situationen einzutauchen. Nun, da ihre beiden Kinder erwachsen sind, geniesst sie die neu gewonnene Freiheit beruflich wie auch privat.
Stand: Oktober 2026
Sylvi Nicolai, geboren und aufgewachsen in Deutschland, machte zuerst ihre Freude am Reisen zum Beruf, bevor sie dann als Übersetzerin und Dolmetscherin ihre wahre Berufung fand. Seit 17 Jahren lebt die Mutter zweier Teenager, die zudem Deutsch und Englisch unterrichtet, glücklich in der Region Baden/AG. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport, liebt Outdoor-Aktivitäten und macht es sich gern mit einem guten Buch gemütlich.
Stand: Oktober 2026