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Lesung
Carolin Emcke: Was zählt ein Mensch?
Was zählt ein Mensch? Und was bedeutet radikaler Humanismus angesichts von Krieg und Gewalt?
Was zählt ein Mensch? Und was bedeutet radikaler Humanismus angesichts von Krieg und Gewalt? Ausgehend von diesen Fragen, setzt sich die Friedenspreisträgerin Carolin Emcke mit den Möglichkeiten und Grenzen von Empathie, Erinnerung und universellen Menschenrechten auseinander. In der Berichterstattung über Kriege geraten einzelne Schicksale oft hinter Statistiken und Opferzahlen aus dem Blick. Carolin Emcke hält dieser Logik des Zählens das Erzählen entgegen: In Gesprächen mit Menschen aus und in Jenin, Tel Aviv und Ramallah macht sie ihre Stimmen hörbar und fragt, wie sich Menschlichkeit bewahren lässt und was es bedeutet, den anderen als Teil eines gemeinsamen «Wir» zu denken. Denn was zählt, zeigt sich oft erst dort, wo Menschen nicht auf Zahlen reduziert, sondern in ihren Geschichten sichtbar werden.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Carolin Emcke (*1967) studierte Philosophie in London, Frankfurt am Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff «kollektiver Identitäten». Von 1999 bis 2014 berichtete sie als internationale Reporterin aus unterschiedlichen Kriegs- und Krisenregionen. Seit 2014 ist sie als freie Publizistin tätig. In ihren Büchern, Essays, Kolumnen, aber auch künstlerischen Interventionen befasst sie sich mit den Themen Gewalt und Trauma, Demokratiefeindlichkeit und Rassismus, Sexualität und Begehren. Ihre Bücher wurden in über zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienRespekt ist zumutbar. Texte zu unserer Gegenwart(2025). Seit 20 Jahren kuratiert und moderiert Carolin Emcke denStreitrauman der Berliner Schaubühne, seit 2023 auch den SZ PodcastIn aller Ruhe. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Stand: Oktober 2026
René Aguigah, 1974 in Würzburg geboren, arbeitet in der Literaturredaktion von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Nach einem Studium von Geschichte, Philosophie und Journalistik arbeitete er seit 2002 erst im WDR-Hörfunk in Köln, dann bei der Zeitschrift Literaturen in Berlin, bevor er 2010 ins Deutschlandradio-Funkhaus wechselte. Daneben war er Jurymitglied beim Preis der Leipziger Buchmesse (2013-2015), Fellow am Thomas Mann House, Los Angeles (2023) und Vertrauensperson beim Kleist-Preis (2025). 2024 erschien sein BuchJames Baldwin. Der Zeuge. Ein Porträtbei C. H. Beck.
Stand: Oktober 2026
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Carolin Emcke (*1967) studierte Philosophie in London, Frankfurt am Main und Harvard. Sie promovierte über den Begriff «kollektiver Identitäten». Von 1999 bis 2014 berichtete sie als internationale Reporterin aus unterschiedlichen Kriegs- und Krisenregionen. Seit 2014 ist sie als freie Publizistin tätig. In ihren Büchern, Essays, Kolumnen, aber auch künstlerischen Interventionen befasst sie sich mit den Themen Gewalt und Trauma, Demokratiefeindlichkeit und Rassismus, Sexualität und Begehren. Ihre Bücher wurden in über zehn Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienRespekt ist zumutbar. Texte zu unserer Gegenwart(2025). Seit 20 Jahren kuratiert und moderiert Carolin Emcke denStreitrauman der Berliner Schaubühne, seit 2023 auch den SZ PodcastIn aller Ruhe. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
Stand: Oktober 2026
René Aguigah, 1974 in Würzburg geboren, arbeitet in der Literaturredaktion von Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur. Nach einem Studium von Geschichte, Philosophie und Journalistik arbeitete er seit 2002 erst im WDR-Hörfunk in Köln, dann bei der Zeitschrift Literaturen in Berlin, bevor er 2010 ins Deutschlandradio-Funkhaus wechselte. Daneben war er Jurymitglied beim Preis der Leipziger Buchmesse (2013-2015), Fellow am Thomas Mann House, Los Angeles (2023) und Vertrauensperson beim Kleist-Preis (2025). 2024 erschien sein BuchJames Baldwin. Der Zeuge. Ein Porträtbei C. H. Beck.
Stand: Oktober 2026