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Architektur-Highlights in 72 Stunden

Wie Sie Architektur in Basel am besten entdecken und mit kulturellen und kulinarischen Highlights kombinieren, verraten wir Ihnen hier.

Rheinweg Architektur

TAG 1

Ankunft in Basel und Check-in im Nomad Design & Lifestyle Hotel(1). Die moderne Architektur von Buchner Bründler in Kombination mit wohnlichem Design geben dem Hotel in der Basler Innenstadt einen urbanen Touch. Die Nomad Eatery, das hoteleigene Restaurant, bietet die perfekte Stärkung vor der Stadtbesichtigung.

Starten Sie Ihre Erkundungstour durch das Kleinbasel. Hier erhalten Sie faszinierende Einblicke in die Welt der zeitgenössischen Architektur.

So zum Beispiel beim Werkraum Warteck pp(2). Die um 1900 entstandene Brauerei mit auffälligem Turm ist heute das Zuhause der LISTE Art Fair Basel, eine der wichtigsten Messen für junge Galerien, welche jeweils zeitgleich mit der Art Basel stattfindet. Der Werkraum Warteck pp. bietet heute Platz für unterschiedlichste kulturelle und kreative Projekte. Zudem beherbergt das imposante Gebäude die Lokale SUDCantina Don Camillo und Kulturbeiz 113. Hier können Sie bei einer kleinen Erfrischung die herrliche Aussicht geniessen. 

Nun geht es weiter zum höchsten Gebäude der Schweiz: Der Roche Turm(Bau 1)(3) aus der Feder von Herzog & de Meuron prägt mit seinen 178 Metern Höhe die Skyline von Basel wie kein anderes Bauwerk. 

Gleich dahinter liegt das Museum Tinguely(4), errichtet vom Tessiner Architekten Mario Botta. Das Museum direkt am Rhein beherbergt die grösste Werksammlung des Schweizer Künstlers Jean Tinguely (1925–1991). Eine Verpflegung zwischendurch bietet das Museumscafé Chez Jeannot mit Blick auf den Rhein.  

Nach einem anschliessenden Spaziergang entlang dem Kleinbasler Rheinufer und über die Wettsteinbrücke, erblicken Sie den imposanten Neubau des Kunstmuseums(5). Der Bau, gestaltet vom Basler Architekturbüro Christ & Gantenbein, ist eines von drei Gebäuden des Museums. Gleich daneben, im Innenhof des Hauptbaus aus dem Jahr 1936 vom Basler Architekten Rudolf Christ erbaut, befindet sichdas Bistro Kunstmuseum. Perfekt für eine Kaffeepause mit Blick auf Auguste Rodins Skulptur «Die Bürger von Calais»

Wie lässt man einen Tag voller Architektur-Highlights ausklingen? Am besten mit einem weiteren architektonischen Leckerbissen: Die Brasserie des Volkshaus Basel(6) wurde von Herzog & de Meuron umgebaut und ist ein kulinarischer und kultureller Treffpunkt im Kleinbasel.

Tag 2

Starten Sie den Tag mit dem Besuch eines der wohl spannendsten Quartiere Basels: Dem Dreispitz-Areal(1). Wo einst das Zollfreilager der Stadt angesiedelt war, treffen Sie heute auf Bauwerke von namhaften Architekten. Sei es der Bau der Hochschule für Gestaltung und Kunst von Morger + Dettli, das prägnante Oslo Nord Gebäude von ffbk Architekten oder das auffällige Wohnhaus «Helsinki Dreispitz» von Herzog & de Meuron.

Ein Abstecher ins HeK – Haus der elektronischen Künste(2) ist auf dem Dreispitz-Areal ein Muss. Hier erhalten Sie spannende Einblicke in die Welt der digitalen Kunst. Eine kleine Erfrischung finden Sie im hauseigenen Bistro Genusswerk mit Kaffee, Sandwiches und Snacks.

Gestärkt geht es weiter zum Schaulager(3). Das Gebäude besticht durch atemberaubende Architektur – wiederum ein Werk der Basler Architekten Herzog & de Meuron. Das Schaulager ist eine besondere Institution für Kunst, denn es ist weder Museum noch traditionelles Lagerhaus. Bitte beachten Sie, dass das Schaulager nur während Ausstellungen öffentlich zugänglich ist.

Die öffentlichen Verkehrsmittel bringen Sie danach vom Dreispitz zur Jugendherberge Basel(4) – ein architektonisches Juwel im St. Alban Quartier. Architektur-Fans werden begeistert sein von diesem «Design Youth Hostel», errichtet durch das Basler Architekturbüro Buchner Bründler. Die Jugendherberge liegt nur wenige Schritte vom Rhein und dem Restaurant Le Rhin Bleu entfernt. Direkt über dem Wasser bietet das Restaurant in der warmen Jahreszeit mediterrane Stimmung und sommerliche Gerichte.

Überqueren sie danach den Fluss mit der St. Alban-Fähre und lassen Sie ein paar Minuten lang die Seele baumeln. Angekommen am Kleinbasler Ufer empfehlen wir Ihnen einen Spaziergang entlang der sogenannten «Riviera» bis hin zum Klybeck-Quai(5). In den Sommermonaten werden sie unzählige Buvetten passieren. Bei schönem Wetter öffnen sie ihre Tresen und servieren Drinks und Snacks für einen kurzen Zwischenstopp.

Direkt gegenüber, am anderen Rheinufer, liegt übrigens das Architekturbüro von Herzog & de Meuron. Eingebettet zwischen traditionellen Altstadthäusern, fällt Ihnen der moderne Glasbau bestimmt gleich auf?

Angekommen am Klybeck-Quai wird Ihnen als erstes der Holzpark Klybeck ins Auge stechen, ein temporäres Zuhause für Kultur, Konzerte, Bars und Veranstaltungen aller Art. Ob im Sommer oder Winter: Hier weht ein anderer Wind!

Um die geballte Ladung Architektur zu verdauen, empfehlen wir Ihnen ein frisch gezapftes Bier im Volta Bräu(6). Überqueren Sie dafür einfach die Dreirosenbrücke, zu Fuss oder mit der Tram. Im hohen Industrieraum eines ehemaligen Umspannwerks braut der Braumeister nach traditionellem Handwerk das hauseigene Volta Bräu in drei schmackhaften Sorten. Dazu gibt es leckere Burger, Snacks und Apéroplatten zum Teilen. Wer noch nicht genug hat, der macht ein paar Strassen weiter im Perron halt. Das Restaurant mit industriellem Charme befindet sich im ehemaligen Bahnhof St. Johann - einem denkmalgeschützten Gebäude, welches heute 39 Ateliers beheimatet. Die Wellnessoase DAMPF°BAD und die Freiluft-Bar Il Giardino URBANO runden das Angebot ab.

Tag 3

Nach dem Frühstück im Hotel gönnen Sie sich als Erstes die atemberaubende Kunst der Fondation Beyeler(1). Der spektakuläre Museumsbau von Renzo Piano vereint Architektur, Natur und Kunst auf beeindruckende Weise. Die Fondation Beyeler ist das meistbesuchte Kunstmuseum der Schweiz und begeistert Jahr für Jahr ein internationales Publikum mit hochkarätigen Sonderausstellungen. Die perfekte Entspannung nach dem Besuch finden Sie bei einem Café im Restaurant Berower Park. Der schöne Ort imGarten des Museums mit den Skulpturen von Ellsworth Kelly und Alexander Calder ist eine wohltuende Oase.

Beeindruckend ist auch der Rehberger-Weg(2): Er verknüpft auf einer Länge von rund fünf Kilometern den Vitra Campus(3) mit der Fondation Beyeler, die Gemeinde Riehen mit Weil am Rhein und die Schweiz mit Deutschland. Unterwegs passieren Sie 24 Wegmarken – die sogenannten «24 Stops» des deutschen Künstlers Tobias Rehberger. Seine Werke verbinden Architektur, Installation, Skulptur und Design.

Auf dem Vitra Campus angekommen, erwartet Sie als krönender Abschluss noch einmal Architektur von Weltformat: Hier stehen Bauten von namhaften Architekten wie Tadao Ando, Frank Gehry, Zaha Hadid, Herzog & de Meuron, SANAA.

Besonders empfehlenswert: Das Vitra Design Museum und das Schaudepot, welchesbedeutende Design-Objekte aus der Sammlung zeigt. Eine Stärkung für den Heimweg finden Sie im VitraHaus Café oder in den Sommermonaten direkt vor dem Museum beim silbernen Food Truck aus den 60er Jahren. Tipp: Wecken Sie das Kind in sich und rutschen Sie zum Abschluss den Vitra Slide Tower herab!