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Lesung
YADE YASEMIN ÖNDER & DANA VON SUFFRIN
Anti Müller & Toxibaby
Zwei Romane, die moderne Beziehungsvorstellungen mit Witz und Scharfsinn durchleuchten.
Online-Dating, Kinderwunsch und Kulturbetrieb: In diesem Dreieck bewegt sich die eigentlich erfolgreiche Erzählerin in Önders neuem Roman. Einst als Wunderkinder der Migrationsliteratur gefeiert, versucht sie die Schreibblockade und die Trennung ihres langjährigen Partners Kar zu überwinden. Sie setzt alle Hoffnung in den Kinderwunsch, eine Schwangerschaft, egal, von wem. Mit böser Präzision und wunderbar unterhaltsam seziert Yade Önders Erzählerin die Mechanismen moderner Beziehungen sowie eines vermeintlich feministischen Kulturbetriebs, der nach wie vor den Männern die Regie überlässt.
»Toxibaby« ist ein schonungsloser Roman über die gegensätzlichen Facetten der Liebe und ein beschädigtes Leben. Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist schön, brillant und wütend auf die Welt - inklusiv Herzchen. «Bis zum bitteren Ende stellt dieser Roman glänzende Unterhaltung dar, darüber hinaus aber auch eine sarkastische Meistererzählung über die Trostlosigkeit jüdischer Gegenwart.« (Caspar Battegay, NZZ am Sonntag)
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Körper erzählen». Sie lädt dazu ein, anhand einer Konstellation aus aktuellen, klugen und ästhetisch selbstbewussten Texten Fragen zu Genealogien, Körpererfahrungen und Gewaltverhältnissen gemeinsam nachzugehen.
In Kooperation mit Art of Intervention
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
YADE YASEMIN ÖNDER (*1985 in Wiesbaden) schreibt Prosa und für die Bühne. 2018 erhielt sie den Hauptpreis für Prosa beim open mike. Ihr Debütroman «Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron» (2022) wurde u.a. mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE ausgezeichnet. 2024 erschien der Kollektivroman «Wirkommen», dessen Mitautorin sie ist. «Anti Müller» wurde für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.
DANA VON SUFFRIN (*1985 in München) studierte in München, Neapel und Jerusalem. Ihr Debüt «Otto» erschien 2019. Dana von Suffrin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020) und dem Chamisso-Preis (2025). Sie lebt in München. Zuletzt erschienen: « Noch mal von vorne» (2024).
Online-Dating, Kinderwunsch und Kulturbetrieb: In diesem Dreieck bewegt sich die eigentlich erfolgreiche Erzählerin in Önders neuem Roman. Einst als Wunderkinder der Migrationsliteratur gefeiert, versucht sie die Schreibblockade und die Trennung ihres langjährigen Partners Kar zu überwinden. Sie setzt alle Hoffnung in den Kinderwunsch, eine Schwangerschaft, egal, von wem. Mit böser Präzision und wunderbar unterhaltsam seziert Yade Önders Erzählerin die Mechanismen moderner Beziehungen sowie eines vermeintlich feministischen Kulturbetriebs, der nach wie vor den Männern die Regie überlässt.
»Toxibaby« ist ein schonungsloser Roman über die gegensätzlichen Facetten der Liebe und ein beschädigtes Leben. Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist schön, brillant und wütend auf die Welt - inklusiv Herzchen. «Bis zum bitteren Ende stellt dieser Roman glänzende Unterhaltung dar, darüber hinaus aber auch eine sarkastische Meistererzählung über die Trostlosigkeit jüdischer Gegenwart.« (Caspar Battegay, NZZ am Sonntag)
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe «Körper erzählen». Sie lädt dazu ein, anhand einer Konstellation aus aktuellen, klugen und ästhetisch selbstbewussten Texten Fragen zu Genealogien, Körpererfahrungen und Gewaltverhältnissen gemeinsam nachzugehen.
In Kooperation mit Art of Intervention
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
YADE YASEMIN ÖNDER (*1985 in Wiesbaden) schreibt Prosa und für die Bühne. 2018 erhielt sie den Hauptpreis für Prosa beim open mike. Ihr Debütroman «Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron» (2022) wurde u.a. mit dem Debütpreis der lit.COLOGNE ausgezeichnet. 2024 erschien der Kollektivroman «Wirkommen», dessen Mitautorin sie ist. «Anti Müller» wurde für den Deutschen Buchpreis 2026 nominiert.
DANA VON SUFFRIN (*1985 in München) studierte in München, Neapel und Jerusalem. Ihr Debüt «Otto» erschien 2019. Dana von Suffrin wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. dem Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises (2020) und dem Chamisso-Preis (2025). Sie lebt in München. Zuletzt erschienen: « Noch mal von vorne» (2024).