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Konzert
WO-Basel-sing-and-play-along 2026: Der Grosse Schlussakkord
Domkirche Arlesheim
Domplatz 16, 4144 Arlesheim
Zum Abschluss des sechsjährigen Zyklus erklingt 2026 Bachs erste Kantate des Weihnachtsoratoriums „Jauchzet, frohlocket!“, Händels „Messiah“ und zeitgenössische Werke.
In Fortsetzung der Tradition seit 2019, in der Adventszeit eine Kantate aus Bachs Weihnachtsoratorium aufzuführen, steht im Konzertprogramm 2026 die erste Kantate, mit dem Anfangstext "Jauchzet, frohlocket!". Dies ist eine Kirchenkantate aus dem Jahr 1734 für den ersten Weihnachtsfeiertag, die Johann Sebastian Bach als ersten Teil seines Weihnachtsoratoriums komponierte. Bach leitete die ersten Aufführungen mit dem Thomanerchor am 25. Dezember 1734 während der Morgen- und Abendandachten in den beiden Hauptkirchen Leipzigs. Symbolisch schließt sich der Sechsjahreszyklus genau mit der ersten Kantate. Der Anfang ist das Ende, und das Ende ist gleichsam der Anfang.
Das Programm am Ende des Zyklus wird ergänzt durch eine Auswahl von Nummern aus Händels "Messiah" sowie durch ein Musikstück, das zu einem "Must-have" dieses Projekts geworden ist, da es sowohl Publikum als auch Musiker für sich gewonnen hat: "O magnum Mysterium" von Raitis Grigalis in einer Fassung für Chor, Publikum und Glocken.
Angaben zu den Aufführungen (mit Uraufführungen) 2026
5. Dezember 19:00 Kirche Hochwald, anschliessend Apéro
6. Dezember 17:00 Domkirche Arlesheim
10. Dezember 19:30 Stadtkirche Liestal
11. Dezember 17:00 Kirche Gempen
13. Dezember (Sing-and-play-along Probe 15:00) 17:00 Peterskirche Basel
Aufführende
Ivanna Ivanovic – Alt,
Cyril Escoffier – Tenor,
Santiago Garzón – Bass.
Kesselberg Ensemble (17 Instrumentalistinnen)
Chor Gempen Hochwald, Kammerchor Munzach,
sowie am 13. Dezember:
Sing-and-play-along Chor und Orchester, SchülerInnen der International Community Music School Basel, Prima Vista Streichorchester der Musikschule Basel
Ilze Grudule – Leitung
Programm
Beat Vögele Neukomposition – Uraufführung
Johann Sebastian Bach "Weihnachtsoratorium. Kantate I“ BWV 248/1
Georg Friedrich Händel Teile aus “Messiah” (HWV 56)
Raitis Grigalis "O Magnum Mysterium"
Adventslieder mit Publikum
ZUM PROGRAMM:
Seit 2019 führen der Chor Gempen Hochwald, Kammerchor Munzach und das Kesselberg Ensemble in der Adventszeit eine Kantate aus Bachs Weihnachtsoratorium auf. Mit der ersten Kantate setzt das Projekt nun den feierlichen Schlussakkord unter diesen Adventskonzertzyklus: Der Anfang ist das Ende, das Ende der Anfang.
Den Auftakt des Programms bildet Beat Vögeles «Praefationes» (Uraufführung – Auftragswerk 2026), das eigens für dieses Projekt und unsere Besetzung komponiert wurde; auch der tiefgründige Text stammt vom Komponisten selbst. Das sinnliche Werk sucht nach Orientierung in ratlosen Zeiten, wobei dem Wort «Wir» eine zentrale Symbolik zukommt: Wie bei Bachs Anfangschor, der im Plural zum gemeinsamen Jubel aufruft («Jauchzet, frohlocket!»), laden auch hier der Chor und das Orchester durch die symbolische «Wir»-Form dazu ein, eine klangliche und menschliche Einheit zu bilden. Darauf folgt Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (Kantate I), das berühmte Herzstück des Werks, welches pure Lebensfreude vertont. Der Chor bildet hier das kraftvolle Fundament: Mit festlichen Pauken und Trompeten reisst er das Publikum im grossen Eingangssatz mit und stiftet in den Chorälen tiefe Gemeinschaft. Während der Tenor als Erzähler die Geschichte vorantreibt, geben Alt und Bass den menschlichen Gefühlen eine Stimme – im intimen Dialog zwischen sanften Holzbläsern und der kraftvollen Zuversicht des Trompetenklangs. Ergänzt wird der Abend durch Georg Friedrich Händels «Messiah» mit feierlichen, mitreissenden Ausschnitten wie «Ev'ry valley» und «Halleluja» aus dem berühmten barocken Meisterwerk. Bereits zur liebgewonnenen Tradition dieses Projekts geworden ist Raitis Grigalis’ «O Magnum Mysterium» für Chor, Publikum und Glocken – ein emotionales Highlight, das den gesamten Konzertraum in einer dichten, verbindenden Atmosphäre eins werden lässt. Ebenso fest verankert bildet das gemeinsame Singen bekannter Adventslieder im grossen Kreis mit dem Publikum den feierlichen Abschluss des Abends.
Erleben Sie ein Programm, das die musikalische Gemeinschaft feiert und die Grenzen zwischen Bühne und Zuhörerraum auflöst!
ZUM "Praefationes" (Uraufführung/Auftragswerk von Beat Vögeles):
Das Werk basiert auf einem vom Komponisten selbst verfassten Text. Im Zentrum steht ein Spruch, der die Themen „Anfang“, „Geburt“, „Atem“ und „Erde“ im Kontext der heutigen Zeit reflektiert. „Mit dem Latein am Ende sein“ – diese Redewendung bildet die Brücke zu einer tiefen gesellschaftlichen Ratlosigkeit: Wo liegen die ökonomischen, sozialen und globalen Lösungen, die wir derzeit noch nicht sehen? Während der christliche Glaube traditionelle Lösungsansätze bietet – was die Funktion des Werks als „Vorwort“ (Praefationes) zu einer Bachkantate begründet –, ist das Stück explizit so konzipiert, dass es auch in einem rein weltlichen Kontext verstanden wird.
Ein weiterer Kernaspekt ist die Sorge um den Zustand unserer Sprache und Kultur. Das Werk hinterfragt die Auswirkungen von KI-generierten Texten, vorgefertigter Musik und der Flut an inhaltsleeren Worthülsen auf den menschlichen Organismus. Diese Überreizung wird als physische Belastung spürbar gemacht (analog zu Mikroplastik im Körper). Sinnbildlich dafür steht das Bild der „rollenden Steinbuchstaben“ im Gedicht.
Praefationes funktioniert im doppelten Sinne: Es dient als hinführender Prolog zu einer Bachkantate, steht jedoch als souveränes, dekontextualisiertes Opus auch vollkommen für sich allein.
Das Programm am Ende des Zyklus wird ergänzt durch eine Auswahl von Nummern aus Händels "Messiah" sowie durch ein Musikstück, das zu einem "Must-have" dieses Projekts geworden ist, da es sowohl Publikum als auch Musiker für sich gewonnen hat: "O magnum Mysterium" von Raitis Grigalis in einer Fassung für Chor, Publikum und Glocken.
Angaben zu den Aufführungen (mit Uraufführungen) 2026
5. Dezember 19:00 Kirche Hochwald, anschliessend Apéro
6. Dezember 17:00 Domkirche Arlesheim
10. Dezember 19:30 Stadtkirche Liestal
11. Dezember 17:00 Kirche Gempen
13. Dezember (Sing-and-play-along Probe 15:00) 17:00 Peterskirche Basel
Aufführende
Ivanna Ivanovic – Alt,
Cyril Escoffier – Tenor,
Santiago Garzón – Bass.
Kesselberg Ensemble (17 Instrumentalistinnen)
Chor Gempen Hochwald, Kammerchor Munzach,
sowie am 13. Dezember:
Sing-and-play-along Chor und Orchester, SchülerInnen der International Community Music School Basel, Prima Vista Streichorchester der Musikschule Basel
Ilze Grudule – Leitung
Programm
Beat Vögele Neukomposition – Uraufführung
Johann Sebastian Bach "Weihnachtsoratorium. Kantate I“ BWV 248/1
Georg Friedrich Händel Teile aus “Messiah” (HWV 56)
Raitis Grigalis "O Magnum Mysterium"
Adventslieder mit Publikum
ZUM PROGRAMM:
Seit 2019 führen der Chor Gempen Hochwald, Kammerchor Munzach und das Kesselberg Ensemble in der Adventszeit eine Kantate aus Bachs Weihnachtsoratorium auf. Mit der ersten Kantate setzt das Projekt nun den feierlichen Schlussakkord unter diesen Adventskonzertzyklus: Der Anfang ist das Ende, das Ende der Anfang.
Den Auftakt des Programms bildet Beat Vögeles «Praefationes» (Uraufführung – Auftragswerk 2026), das eigens für dieses Projekt und unsere Besetzung komponiert wurde; auch der tiefgründige Text stammt vom Komponisten selbst. Das sinnliche Werk sucht nach Orientierung in ratlosen Zeiten, wobei dem Wort «Wir» eine zentrale Symbolik zukommt: Wie bei Bachs Anfangschor, der im Plural zum gemeinsamen Jubel aufruft («Jauchzet, frohlocket!»), laden auch hier der Chor und das Orchester durch die symbolische «Wir»-Form dazu ein, eine klangliche und menschliche Einheit zu bilden. Darauf folgt Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium (Kantate I), das berühmte Herzstück des Werks, welches pure Lebensfreude vertont. Der Chor bildet hier das kraftvolle Fundament: Mit festlichen Pauken und Trompeten reisst er das Publikum im grossen Eingangssatz mit und stiftet in den Chorälen tiefe Gemeinschaft. Während der Tenor als Erzähler die Geschichte vorantreibt, geben Alt und Bass den menschlichen Gefühlen eine Stimme – im intimen Dialog zwischen sanften Holzbläsern und der kraftvollen Zuversicht des Trompetenklangs. Ergänzt wird der Abend durch Georg Friedrich Händels «Messiah» mit feierlichen, mitreissenden Ausschnitten wie «Ev'ry valley» und «Halleluja» aus dem berühmten barocken Meisterwerk. Bereits zur liebgewonnenen Tradition dieses Projekts geworden ist Raitis Grigalis’ «O Magnum Mysterium» für Chor, Publikum und Glocken – ein emotionales Highlight, das den gesamten Konzertraum in einer dichten, verbindenden Atmosphäre eins werden lässt. Ebenso fest verankert bildet das gemeinsame Singen bekannter Adventslieder im grossen Kreis mit dem Publikum den feierlichen Abschluss des Abends.
Erleben Sie ein Programm, das die musikalische Gemeinschaft feiert und die Grenzen zwischen Bühne und Zuhörerraum auflöst!
ZUM "Praefationes" (Uraufführung/Auftragswerk von Beat Vögeles):
Das Werk basiert auf einem vom Komponisten selbst verfassten Text. Im Zentrum steht ein Spruch, der die Themen „Anfang“, „Geburt“, „Atem“ und „Erde“ im Kontext der heutigen Zeit reflektiert. „Mit dem Latein am Ende sein“ – diese Redewendung bildet die Brücke zu einer tiefen gesellschaftlichen Ratlosigkeit: Wo liegen die ökonomischen, sozialen und globalen Lösungen, die wir derzeit noch nicht sehen? Während der christliche Glaube traditionelle Lösungsansätze bietet – was die Funktion des Werks als „Vorwort“ (Praefationes) zu einer Bachkantate begründet –, ist das Stück explizit so konzipiert, dass es auch in einem rein weltlichen Kontext verstanden wird.
Ein weiterer Kernaspekt ist die Sorge um den Zustand unserer Sprache und Kultur. Das Werk hinterfragt die Auswirkungen von KI-generierten Texten, vorgefertigter Musik und der Flut an inhaltsleeren Worthülsen auf den menschlichen Organismus. Diese Überreizung wird als physische Belastung spürbar gemacht (analog zu Mikroplastik im Körper). Sinnbildlich dafür steht das Bild der „rollenden Steinbuchstaben“ im Gedicht.
Praefationes funktioniert im doppelten Sinne: Es dient als hinführender Prolog zu einer Bachkantate, steht jedoch als souveränes, dekontextualisiertes Opus auch vollkommen für sich allein.