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Those who still breath
Sonic Boom – Ludmilla Mercier
Im Rahmen des Artist-in-Residence-Formats «Sonic Boom» erhalten acht Künstler:innen und Ensembles der zeitgenössischen und experimentellen Musik die Möglichkeit, eigene Konzertformate, Soundperformances und Musiktheater zu realisieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren gestalten und präsentieren sie jeweils zwei Abende, an denen sie ihre individuellen künstlerischen Ansätze zum Ausdruck bringen können. Begleitet von einem hauseigenen Diskursformat und Mentoring-Programm bietet die Reihe Raum für den Austausch zwischen Publikum, Szene und Künstler:innen.
Die Entwicklung unserer Fähigkeit zum sozialen Miteinander und zur Empathie hat die menschliche Evolution entscheidend geprägt. Auch wenn sich der Ursprung menschlicher Verbundenheit nicht genau datieren lässt, ist eines sicher: Sie ist tief im Menschen verankert. Sie wird in Erinnerungen, Körpern und Gesten weitergegeben,verändert und prägt bis heute die Art unseres Zusammenlebens.
Im Zeitalter der Hyperkonnektivität zeigt sich jedoch ein Paradox: Während Menschen ständig miteinander verbunden sind, geben vier von zehn jungen Menschen an, sich einsam zu fühlen. Was wäre, wenn in Zukunft die einzige Möglichkeit menschlicher Verbindung im Metaverse läge? In diesem Raum bewegen sich zwei Körper durch Fragmente menschlicher Erfahrungen: Gesten der Nähe, der Liebe, der Trauer, des Konflikts und der Freude. Sie werden zu Spuren einer kollektiven Erinnerung, deren Sprache es neu zu entdecken gilt.
Die Performance «Those Who Still Breathe» von Ludmilla Mercier begibt sich auf eine choreografische Reise durch das, was Menschen miteinander verbindet. Zeitgenössischer Tanz, Klanggesten, elektronische Musik und visuelle Elemente treffen aufeinander. Die Bewegungen der beiden Körper werden dabei selbst zu klanglichem Material. Aufgezeichnete Stimmen, Archivfragmente und künstliche Klanglandschaften schaffen eine futuristische Umgebung, in der menschliche Erinnerung auf das Künstliche trifft.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Ludmilla Mercier (Künstlerische Leitung/Komposition); Romane Ruggiero (Choreografie/Tanz); Nicolas Roger Frau (Choreografie/Tanz); Varoujan Chetirian (Musikproduktion); Diego Muhr (Medienkunst); Mariona Urgell Baiori (Kostüm)
Die Entwicklung unserer Fähigkeit zum sozialen Miteinander und zur Empathie hat die menschliche Evolution entscheidend geprägt. Auch wenn sich der Ursprung menschlicher Verbundenheit nicht genau datieren lässt, ist eines sicher: Sie ist tief im Menschen verankert. Sie wird in Erinnerungen, Körpern und Gesten weitergegeben,verändert und prägt bis heute die Art unseres Zusammenlebens.
Im Zeitalter der Hyperkonnektivität zeigt sich jedoch ein Paradox: Während Menschen ständig miteinander verbunden sind, geben vier von zehn jungen Menschen an, sich einsam zu fühlen. Was wäre, wenn in Zukunft die einzige Möglichkeit menschlicher Verbindung im Metaverse läge? In diesem Raum bewegen sich zwei Körper durch Fragmente menschlicher Erfahrungen: Gesten der Nähe, der Liebe, der Trauer, des Konflikts und der Freude. Sie werden zu Spuren einer kollektiven Erinnerung, deren Sprache es neu zu entdecken gilt.
Die Performance «Those Who Still Breathe» von Ludmilla Mercier begibt sich auf eine choreografische Reise durch das, was Menschen miteinander verbindet. Zeitgenössischer Tanz, Klanggesten, elektronische Musik und visuelle Elemente treffen aufeinander. Die Bewegungen der beiden Körper werden dabei selbst zu klanglichem Material. Aufgezeichnete Stimmen, Archivfragmente und künstliche Klanglandschaften schaffen eine futuristische Umgebung, in der menschliche Erinnerung auf das Künstliche trifft.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Ludmilla Mercier (Künstlerische Leitung/Komposition); Romane Ruggiero (Choreografie/Tanz); Nicolas Roger Frau (Choreografie/Tanz); Varoujan Chetirian (Musikproduktion); Diego Muhr (Medienkunst); Mariona Urgell Baiori (Kostüm)