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Sport
Supergrevet Distanzradfahrt Basel–Kleve 2026
Basel, Start im Stadtgebiet
4058 Basel
Am Samstagmorgen brechen in Basel Fahrerinnen und Fahrer nach Kleve auf: 820 Kilometer dem Rhein entlang, selbstversorgt, ohne Zeitnahme und ohne Wertung. Dieselbe Strecke wurde 1894 schon gefahren.
Basel ist Kilometer null. Von hier führt die Linie durch den Schwarzwald, über den Kaiserstuhl, dem Oberrhein entlang nach Strassburg, Speyer und Mainz, durch den Hunsrück und über Koblenz, Bonn und Köln bis zur Schwanenburg in Kleve. 820 Kilometer, 4630 Höhenmeter, drei Länder, überwiegend auf Gravel — Rheindämme, Feld- und Waldwege. Der höchste Punkt liegt schon nach 68 Kilometern: der Schauinsland auf 1272 Metern.
Gefahren wird selbstversorgt: keine Begleitfahrzeuge, keine Verpflegung, keine Hilfe von aussen. Keine Wertung, keine Platzierung, kein Zeitlimit. Die Schnellsten sind nach rund 50 Stunden in Kleve und fahren dafür nahezu ohne Schlaf durch; die übrigen nehmen sich Nächte und kommen über die folgenden Tage an.
Die Strecke ist alt. Sie folgt weite Teile des Rheinkorridors, in dem schon die Römer ihre Strasse bauten — Mainz war als Mogontiacum Hauptstadt der Provinz. Und sie wurde 1894 schon einmal gefahren: Im September brachen 45 Fahrer im benachbarten St. Ludwig nach Cleve auf, mit Kontrollstellen in Strassburg, Speyer, Mainz, Koblenz, Remagen und Köln. Gewonnen hat Fritz Opel in 27 Stunden und 50 Minuten — die Opel-Rennbahn in Rüsselsheim liegt heute bei Kilometer 410 an der Strecke, dort, wo das Werk Fahrräder baute, bevor es Autos baute.
Die Teilnahme ist angemeldeten Fahrerinnen und Fahrern vorbehalten. Verfolgen kann die Fahrt jede und jeder: Ab Samstagmorgen sind die Fahrenden auf der Live-Karte zu sehen, bis die letzten am Mittwoch in Kleve ankommen.
Ein Bericht zu Basel–Kleve folgt im Oktober, dann mit Bildern von dieser Fahrt.
Gefahren wird selbstversorgt: keine Begleitfahrzeuge, keine Verpflegung, keine Hilfe von aussen. Keine Wertung, keine Platzierung, kein Zeitlimit. Die Schnellsten sind nach rund 50 Stunden in Kleve und fahren dafür nahezu ohne Schlaf durch; die übrigen nehmen sich Nächte und kommen über die folgenden Tage an.
Die Strecke ist alt. Sie folgt weite Teile des Rheinkorridors, in dem schon die Römer ihre Strasse bauten — Mainz war als Mogontiacum Hauptstadt der Provinz. Und sie wurde 1894 schon einmal gefahren: Im September brachen 45 Fahrer im benachbarten St. Ludwig nach Cleve auf, mit Kontrollstellen in Strassburg, Speyer, Mainz, Koblenz, Remagen und Köln. Gewonnen hat Fritz Opel in 27 Stunden und 50 Minuten — die Opel-Rennbahn in Rüsselsheim liegt heute bei Kilometer 410 an der Strecke, dort, wo das Werk Fahrräder baute, bevor es Autos baute.
Die Teilnahme ist angemeldeten Fahrerinnen und Fahrern vorbehalten. Verfolgen kann die Fahrt jede und jeder: Ab Samstagmorgen sind die Fahrenden auf der Live-Karte zu sehen, bis die letzten am Mittwoch in Kleve ankommen.
Ein Bericht zu Basel–Kleve folgt im Oktober, dann mit Bildern von dieser Fahrt.