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Songs for
Sonic Boom - Stefano Grasso
Im Rahmen des Artist-in-Residence-Formats «Sonic Boom» erhalten acht Künstler:innen und Ensembles der zeitgenössischen und experimentellen Musik die Möglichkeit, eigene Konzertformate, Soundperformances und Musiktheater zu realisieren. Über einen Zeitraum von zwei Jahren gestalten und präsentieren sie jeweils zwei Abende, in denen sie ihre individuellen künstlerischen Ansätze zum Ausdruck bringen können. Begleitet von einem hauseigenen Diskursformat und Mentoring-Programm bietet die Reihe Raum für den Austausch zwischen Publikum, Szene und Künstler:innen.
«Songs For» erkundet das Konzept des Songs und löst vertraute Formen des Songwritings in kurze, verstreute musikalische Materialien auf. Dabei rücken Fragen nach Autorschaft und Zusammenarbeit ins Zentrum: Ghostwriting, kollektives Schreiben und individuelle Beiträge greifen ineinander und stellen die Vorstellung eines eindeutig zuordenbaren Werks infrage.
Individuelle künstlerische Arbeitsweisen werden an andere Künstler:innen weitergegeben, von ihnen aufgegriffen, neu verstanden und weiterentwickelt. So bewegt sich auch das Ensemble zwischen Gemeinsamkeit und Eigenständigkeit, zwischen Zusammenhalt und Fragmentierung.
So transformiert «Songs For» kreative Prozesse, teilt sie und setzt sie neu zusammen. Aus unterschiedlichen Handschriften entsteht eine Musik, die nach gemeinsamen Wurzeln sucht, ohne ihre Vielstimmigkeit aufzulösen.
«Songs For» erkundet das Konzept des Songs und löst vertraute Formen des Songwritings in kurze, verstreute musikalische Materialien auf. Dabei rücken Fragen nach Autorschaft und Zusammenarbeit ins Zentrum: Ghostwriting, kollektives Schreiben und individuelle Beiträge greifen ineinander und stellen die Vorstellung eines eindeutig zuordenbaren Werks infrage.
Individuelle künstlerische Arbeitsweisen werden an andere Künstler:innen weitergegeben, von ihnen aufgegriffen, neu verstanden und weiterentwickelt. So bewegt sich auch das Ensemble zwischen Gemeinsamkeit und Eigenständigkeit, zwischen Zusammenhalt und Fragmentierung.
So transformiert «Songs For» kreative Prozesse, teilt sie und setzt sie neu zusammen. Aus unterschiedlichen Handschriften entsteht eine Musik, die nach gemeinsamen Wurzeln sucht, ohne ihre Vielstimmigkeit aufzulösen.