breadcrumbNavigation
Theater
Kunsttage Basel – I WISH, WE WISH… Zahra Hakim
Kaserne Basel
Kasernenhof 8, 4058 Basel
Zahra Hakim interpretiert die iranische Tradition «Nazri» neu: Gemeinsam mit dem Publikum entsteht durch Essen, Gewürze, Schreiben und Zeichnen ein partizipatives Kunstwerk.
Hakim präsentiert eine zeitgenössische Neuinterpretation von «Nazri», einer tief verwurzelten iranischen Tradition, bei der eine Person, nachdem ein Wunsch in Erfüllung gegangen ist, verspricht, ihre Dankbarkeit durch selbstloses Geben auszudrücken. Dieses Versprechen zeigt sich oft darin, dass gemeinsam mit Familie und Nachbar:innen grosse Mengen an Essen zubereitet werden. Es ist ein kollektiver Akt des Herzens, bei dem die Gemeinschaft sich nicht nur zum Essen versammelt, sondern auch aktiv an der Zubereitung teilnimmt.
In dieser partizipativen Performance wird Essen nicht nur als Nahrung verstanden, sondern als Medium zur Schaffung eines gemeinsamen Erlebnisses. Das Publikum wird eingeladen, das Werk zu vollenden, indem es die letzten Schichten zu den Gerichten hinzufügt – getrocknete Minze, Rosenblüten, Zimt und Nüsse – sowie schreibt oder zeichnet. Diese Handlung löst die traditionelle Gastgeber-Gast-Hierarchie auf und ersetzt passive Rezeption durch einen aktiven Prozess des gemeinsamen Gestaltens.
///
Diese Veranstaltung findet im Rahmen von «Culinary Infrastructures» und dem «Super Saturday» statt. Vor der Performance findet der Talk Die Küche als Infrastruktur für Gemeinschaft mit Monika Schärer, Alexandra Stäheli und Nina Šikić statt.
///
Die Genfer Künstlerin Zahra Hakim (*1983), geboren in eine irakische Migrantenfamilie im Iran, entwickelt ihre Arbeit ausgehend von ihrem persönlichen Werdegang, der von Erzählungen des Exils, des Neubeginns und von Diaspora-Erfahrungen geprägt ist. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht der Traum als Denkraum – ein Ort, an dem sich Realität und Imagination überlagern. 2025 war sie an den Swiss Art Awards vertreten und wurde mit dem Prix Art Humanité ausgezeichnet, der mit einer Residency am Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum verbunden ist. 2024 erhielt sie den Inspire Art Award und absolvierte eine Residency bei La Becque.
In dieser partizipativen Performance wird Essen nicht nur als Nahrung verstanden, sondern als Medium zur Schaffung eines gemeinsamen Erlebnisses. Das Publikum wird eingeladen, das Werk zu vollenden, indem es die letzten Schichten zu den Gerichten hinzufügt – getrocknete Minze, Rosenblüten, Zimt und Nüsse – sowie schreibt oder zeichnet. Diese Handlung löst die traditionelle Gastgeber-Gast-Hierarchie auf und ersetzt passive Rezeption durch einen aktiven Prozess des gemeinsamen Gestaltens.
///
Diese Veranstaltung findet im Rahmen von «Culinary Infrastructures» und dem «Super Saturday» statt. Vor der Performance findet der Talk Die Küche als Infrastruktur für Gemeinschaft mit Monika Schärer, Alexandra Stäheli und Nina Šikić statt.
///
Die Genfer Künstlerin Zahra Hakim (*1983), geboren in eine irakische Migrantenfamilie im Iran, entwickelt ihre Arbeit ausgehend von ihrem persönlichen Werdegang, der von Erzählungen des Exils, des Neubeginns und von Diaspora-Erfahrungen geprägt ist. Im Zentrum ihrer künstlerischen Praxis steht der Traum als Denkraum – ein Ort, an dem sich Realität und Imagination überlagern. 2025 war sie an den Swiss Art Awards vertreten und wurde mit dem Prix Art Humanité ausgezeichnet, der mit einer Residency am Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum verbunden ist. 2024 erhielt sie den Inspire Art Award und absolvierte eine Residency bei La Becque.