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Ausstellung
John Giorno "Dial-A-Poem"
Kommen Sie vorbei, nehmen Sie den Hörer ab und lauschen Sie einem Gedicht.
Dial-A-Poem Switzerland bringt eine neue Ausgabe von John Giornos Projekt nach Basel, in Zusammenarbeit mit dem MAMCO, Genf, und Giorno Poetry Systems (GPS). Diese Ausgabe versammelt Aufnahmen von 30 Poet:innen, Schriftsteller:innen, Denker:innen, Lyriker:innen sowie Figuren aus Theater und Film in den vier Landessprachen der Schweiz: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. In der Kunsthalle Basel ist das Telefon im Buchladen untergebracht. Die Kunsthalle Basel ist der zweite Schweizer Ausstellungsort des Projekts.
John Giorno (1936–2019) war ein amerikanischer Poet, der 1969 in New York City eine Telefonleitung einrichtete mit dem Ziel, Poesie einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Zu jeder Zeit konnte man eine Nummer wählen und eines von 35 Gedichten hören, die von Künstler:innen, Poet:innen und Musiker:innen eingesprochen worden waren. Dial-A-Poem sollte den Begriff des Poetischen erweitern: konzeptuell, politisch, spirituell und lyrisch zugleich. Die Telefonleitung machte Poesie zum Medium für Friedensappelle, zur Plattform für gesellschaftliche und politische Anliegen – und schlicht zu einer Quelle der Freude für ihre Hörer:innen.
John Giorno (1936–2019) war ein amerikanischer Poet, der 1969 in New York City eine Telefonleitung einrichtete mit dem Ziel, Poesie einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu machen. Zu jeder Zeit konnte man eine Nummer wählen und eines von 35 Gedichten hören, die von Künstler:innen, Poet:innen und Musiker:innen eingesprochen worden waren. Dial-A-Poem sollte den Begriff des Poetischen erweitern: konzeptuell, politisch, spirituell und lyrisch zugleich. Die Telefonleitung machte Poesie zum Medium für Friedensappelle, zur Plattform für gesellschaftliche und politische Anliegen – und schlicht zu einer Quelle der Freude für ihre Hörer:innen.