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Konzert
Ispirazione barocca
Orchesterwerke von J.S. Bach, G.F. Händel, J.F. Fasch, J.D. Zelenka & A. Vivaldi geleitet von den beiden Konzertmeisterinnen von La Cetra Basel
Die Saison 26/27 von La Cetra startet mit einem facettenreichen Instrumentalprogramm aus Concerti und Ouvertüren, das Verbindungen und gegenseitige Inspiration wichtiger Barockkomponisten ins Zentrum stellt: Bach und Händel etwa, die beide nur wenige Wochen auseinander im Frühjahr 1685 in Ostdeutschland geboren wurden. Händel zog es bekanntlich bald nach London, Bach blieb dem thüringischen und sächsischen Raum ein Leben lang treu. Beide waren mit der jeweiligen Musik des anderen vertraut, zu einem Treffen der beiden kam es allerdings nie. Mehr Berührungspunkte hatte Bach mit dem sechs Jahre älteren Jan Dismas Zelenka, der lange Zeit in Dresden wirkte – wie Carl Philipp Emanuel Bach später berichtete, kannten und schätzten sich sein Vater und Zelenka. Ebenfalls von Bach geschätzt wurde dessen Zeitgenosse Johann Friedrich Fasch, der unter Bachs Vorgänger an der Leipziger Thomaskirche, Johann Kuhnau, studierte. Bach und Fasch bewarben sich beide um dessen Nachfolge als Thomaskantor. Bach, Händel, Zelenka und Fasch ist eine Bewunderung und Inspiration durch die italienische Musik des 17. und 18. Jahrhunderts gemeinsam. Und so erklingt zum Schluss des Instrumentalabends zum Saisonbeginn von La Cetra Vivaldis Concerto in h-Moll, RV 580 für vier Violinen. 1711 in Amsterdam erstmals publiziert, hat es unter anderem Bach derart inspiriert, dass er es ein paar Jahre später für vier Cembali arrangierte. Geleitet wird die Saisoneröffnung von den beiden Konzertmeisterinnen Katharina Heutjer und Eva Saladin, die auch die Soloviolinen spielen.
Künstler*innen
La Cetra Barockorchester Basel
Katharina Heutjer & Eva Saladin Violinen & Leitung
Künstler*innen
La Cetra Barockorchester Basel
Katharina Heutjer & Eva Saladin Violinen & Leitung