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Konzert
Haydn2032: Il dolce far niente – Giovanni Antonini & Il Giardino Armonico
Mit Giovanni Antonini (Leitung) und Il Giardino Armonico; Haydn Sinfonien Nr. 21 & 51, «Sinfonie für Spanien» sowie Werke von G. Rossini und G. J. Werner. Haydn-Lesung mit Clemens J. Setz (18.30 Uhr)
Giovanni Antonini, Dirigent
Il Giardino Armonico
Programm:
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Nr. 21 A-Dur Hob. I:21 (1764)
Gregor Joseph Werner (1693–1766): Aus «VI Fugen in Quartetten»: V. [d-Moll] Adagio ma poco / Allegro / Adagio
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Nr. 51 B-Dur Hob. I:51 (1773)
Pause
Gioachino Rossini (1792–1868): Aus «Sei Sonate a quattro»: Sonata Ia G-Dur
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie C-Dur «Sinfonie für Spanien» Hob. deest (1773/1774)
18.30 Uhr Haydn-Lesung mit Clemens J. Setz (Moderation: Alain Claude Sulzer)
Der Zutritt zur Haydn-Lesung und Lounge ist nur mit einem Konzertticket und mit vorgängiger Anmeldung unter [email protected] möglich. Die Platzzahl ist auf 50 Personen beschränkt (Einlass ab 18.15 Uhr).
19.30 Uhr Konzert
Dauer 120 Minuten inkl. Pause
Der augenzwinkernde Titel «Il dolce far niente» geht auf einen Beschwerdebrief von Haydns Vorgänger als esterházyscher Kapellmeister, Gregor Joseph Werner, aus dem Jahr 1765 zurück. Wer Joseph Haydns staunenswert vielfältiges und umfangreiches Œuvre überblickt, der kann ihm kaum Mangel an Fleiss vorwerfen. Es war wohl kaum «süsses Nichtstun», das den Komponisten zuweilen verleitete, Sinfonien aus bereits vorliegenden Kompositionen wie Opernouvertüren oder Theatermusik zusammenzustellen, sondern eher die Arbeitslast des Opernbetriebs auf Schloss Eszterháza. Ein solches «Patchwork» stellt auch eine Haydn-Sinfonie dar, die erst 2013 in spanischen Quellen entdeckt wurde: Hier wenigstens scheint es sich Haydn einmal ein wenig bequem gemacht zu haben … Nicht faul sind auch die Musikerinnen und Musiker: Giovanni Antonini und sein Giardino Armonico widmen sich neben der «spanischen» auch den Sinfonien Nr. 21 in A-Dur und 51 in B-Dur. Ergänzt wird dieses Programm durch einen Vorgänger und einen Nachfolger Haydns: den ebendiesen recht fleissigen Esterházy’schen Kapellmeister Gregor Joseph Werner, dessen d-Moll-Fuge Haydn 1804 herausgab, und den für seine angebliche Faulheit berüchtigten, aber überaus produktiven Opernkomponisten Gioachino Rossini, der ein Bewunderer von Haydns (und Mozarts) Musik war und dessen reizvolle Sonata a quattro G-Dur diese Bewunderung dokumentiert.
Als literarischer Beiträger ist der überaus fleissige Österreicher Clemens J. Setz bei der Haydn-Lesung (18.30 Uhr) zu Gast, unter dessen zahlreichen literarischen Auszeichnungen wir den Büchnerpreis und den Grossen Österreichischen Staatspreis erwähnen wollen.
In der Konzertpause gibt es wiederum unsere berühmte Haydn-Suppe.
Il Giardino Armonico
Programm:
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Nr. 21 A-Dur Hob. I:21 (1764)
Gregor Joseph Werner (1693–1766): Aus «VI Fugen in Quartetten»: V. [d-Moll] Adagio ma poco / Allegro / Adagio
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie Nr. 51 B-Dur Hob. I:51 (1773)
Pause
Gioachino Rossini (1792–1868): Aus «Sei Sonate a quattro»: Sonata Ia G-Dur
Joseph Haydn (1732–1809): Sinfonie C-Dur «Sinfonie für Spanien» Hob. deest (1773/1774)
18.30 Uhr Haydn-Lesung mit Clemens J. Setz (Moderation: Alain Claude Sulzer)
Der Zutritt zur Haydn-Lesung und Lounge ist nur mit einem Konzertticket und mit vorgängiger Anmeldung unter [email protected] möglich. Die Platzzahl ist auf 50 Personen beschränkt (Einlass ab 18.15 Uhr).
19.30 Uhr Konzert
Dauer 120 Minuten inkl. Pause
Der augenzwinkernde Titel «Il dolce far niente» geht auf einen Beschwerdebrief von Haydns Vorgänger als esterházyscher Kapellmeister, Gregor Joseph Werner, aus dem Jahr 1765 zurück. Wer Joseph Haydns staunenswert vielfältiges und umfangreiches Œuvre überblickt, der kann ihm kaum Mangel an Fleiss vorwerfen. Es war wohl kaum «süsses Nichtstun», das den Komponisten zuweilen verleitete, Sinfonien aus bereits vorliegenden Kompositionen wie Opernouvertüren oder Theatermusik zusammenzustellen, sondern eher die Arbeitslast des Opernbetriebs auf Schloss Eszterháza. Ein solches «Patchwork» stellt auch eine Haydn-Sinfonie dar, die erst 2013 in spanischen Quellen entdeckt wurde: Hier wenigstens scheint es sich Haydn einmal ein wenig bequem gemacht zu haben … Nicht faul sind auch die Musikerinnen und Musiker: Giovanni Antonini und sein Giardino Armonico widmen sich neben der «spanischen» auch den Sinfonien Nr. 21 in A-Dur und 51 in B-Dur. Ergänzt wird dieses Programm durch einen Vorgänger und einen Nachfolger Haydns: den ebendiesen recht fleissigen Esterházy’schen Kapellmeister Gregor Joseph Werner, dessen d-Moll-Fuge Haydn 1804 herausgab, und den für seine angebliche Faulheit berüchtigten, aber überaus produktiven Opernkomponisten Gioachino Rossini, der ein Bewunderer von Haydns (und Mozarts) Musik war und dessen reizvolle Sonata a quattro G-Dur diese Bewunderung dokumentiert.
Als literarischer Beiträger ist der überaus fleissige Österreicher Clemens J. Setz bei der Haydn-Lesung (18.30 Uhr) zu Gast, unter dessen zahlreichen literarischen Auszeichnungen wir den Büchnerpreis und den Grossen Österreichischen Staatspreis erwähnen wollen.
In der Konzertpause gibt es wiederum unsere berühmte Haydn-Suppe.