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Konzert
«Harmonie ohne Ende» – Kammerorchester Basel
Martinskirche Basel
Martinskirchpl. 4, 4051 Basel
Die Nelsonmesse mit göttlichen Harmonien für den Sieg über Napoleon und die Theresienmesse komponiert für die Fürstin, gewidmet der Kaiserin.
Programm:
Joseph Haydn (1732 – 1809): «Missa in Angustiis» («Messe in der Bedrängnis» auch «Nelsonmesse») in d-Moll, Hob. XXII/11
Joseph Haydn: Messe in B-Dur «Theresienmesse», Hob. XXII/12
Zum Namenstag bekommt die Fürstin Esterházy jeweils eine Messe vom Hofkomponisten Joseph Haydn geschenkt. Der trompeten- und paukenlastige, auch düstere Klang der sogenannten «Nelsonmesse» (Haydn nennt sie selbst «Missa in angustii», Messe in der Bedrängnis) ist wie ein musikalisches Echo der napoleonischen Kriege, die Europa damals überrollen. Kriegsbedingte Sparmassnahmen am Fürstenhof reduzieren die Orchesterbesetzung. Umso faszinierender ist es, wie Haydn aus dem eingeschränkten Instrumentarium ein Maximum an Farben herausholt und ein Panorama an musikalischen Ideen gestaltet, die den liturgischen Rahmen ausfüllen und gleichzeitig sprengen. Warum sie später den Beinamen «Nelsonmesse» bekommt? Eine Anspielung auf den Sieg von Lord Nelson über Napoleon in der Schlacht von Trafalgar.
Und ein zweites musikalisches Juwel der späten Wiener Klassik: die «Theresienmesse», lyrisch und elegant, transparent, hell und luftig. Sozusagen zweimal Best of Haydn.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Birgitte Christensen, Sopran; Kristina Hammarström, Alt; Jan Petryka, Tenor; Christian Senn, Bass; Zürcher Sing-Akadmie; René Jacobs, Leitung; Kammerorchester Basel
Joseph Haydn (1732 – 1809): «Missa in Angustiis» («Messe in der Bedrängnis» auch «Nelsonmesse») in d-Moll, Hob. XXII/11
Joseph Haydn: Messe in B-Dur «Theresienmesse», Hob. XXII/12
Zum Namenstag bekommt die Fürstin Esterházy jeweils eine Messe vom Hofkomponisten Joseph Haydn geschenkt. Der trompeten- und paukenlastige, auch düstere Klang der sogenannten «Nelsonmesse» (Haydn nennt sie selbst «Missa in angustii», Messe in der Bedrängnis) ist wie ein musikalisches Echo der napoleonischen Kriege, die Europa damals überrollen. Kriegsbedingte Sparmassnahmen am Fürstenhof reduzieren die Orchesterbesetzung. Umso faszinierender ist es, wie Haydn aus dem eingeschränkten Instrumentarium ein Maximum an Farben herausholt und ein Panorama an musikalischen Ideen gestaltet, die den liturgischen Rahmen ausfüllen und gleichzeitig sprengen. Warum sie später den Beinamen «Nelsonmesse» bekommt? Eine Anspielung auf den Sieg von Lord Nelson über Napoleon in der Schlacht von Trafalgar.
Und ein zweites musikalisches Juwel der späten Wiener Klassik: die «Theresienmesse», lyrisch und elegant, transparent, hell und luftig. Sozusagen zweimal Best of Haydn.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Birgitte Christensen, Sopran; Kristina Hammarström, Alt; Jan Petryka, Tenor; Christian Senn, Bass; Zürcher Sing-Akadmie; René Jacobs, Leitung; Kammerorchester Basel