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Konzert
«Einfach oder doppelt» – Kammerorchester Basel
Eine Auftragskomposition für Paul Sacher und eine Uraufführung von Beat Furrer sind eine Einladung, unbekanntes Terrain zu erkunden.
Programm:
Beat Furrer (*1956): Neues Werk für Orchester (UA, Kompositionsauftrag)
Béla Bartók (1881 – 1945): Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, Sz 106, BB 114, Paul Sacher zugeeignet
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur, op. 73
1809 ist Wien von den napoleonischen Truppen besetzt, die Versorgungslage ist dramatisch. Erzherzog Rudolf, Beethovens Mäzen, Freund und Klavierschüler hat die Stadt verlassen, so fehlt auch eine wichtige Geldquelle. Beethoven komponiert in Vorfreude (er wird es Rudolf bei dessen Rückkehr widmen und dafür eine Extraportion Gulden bekommen) ein Klavierkonzert, das nicht martialisch oder durchzogen von Kriegssorgen daherkommt, sondern souverän-majestätisch – als ob eine Krise durchlebt, überwunden, bewältigt wurde.
Zum zehnjährigen Jubiläum des Basler Kammerorchesters 1936 schreibt Béla Bartók für Paul Sacher, der das Orchester gegründet hatte, die Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug. Zur Uraufführung wird der Komponist selbst beschenkt: mit einem Riesenerfolg. Von Basel aus erobert das Werk ganz Europa.
Und es gibt Neues von Beat Furrer, dem Schweizer, der vor 50 Jahren nach Wien auswanderte und dort eine Weltkarriere als Meister der suggestiven Musikgeschichten gemacht hat, der kompositorischen Expeditionen in unbekanntes Land.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Pierre-Laurent Aimard, Klavier; Pierre Bleuse, Leitung; Kammerorchester Basel
Beat Furrer (*1956): Neues Werk für Orchester (UA, Kompositionsauftrag)
Béla Bartók (1881 – 1945): Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta, Sz 106, BB 114, Paul Sacher zugeeignet
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in Es-Dur, op. 73
1809 ist Wien von den napoleonischen Truppen besetzt, die Versorgungslage ist dramatisch. Erzherzog Rudolf, Beethovens Mäzen, Freund und Klavierschüler hat die Stadt verlassen, so fehlt auch eine wichtige Geldquelle. Beethoven komponiert in Vorfreude (er wird es Rudolf bei dessen Rückkehr widmen und dafür eine Extraportion Gulden bekommen) ein Klavierkonzert, das nicht martialisch oder durchzogen von Kriegssorgen daherkommt, sondern souverän-majestätisch – als ob eine Krise durchlebt, überwunden, bewältigt wurde.
Zum zehnjährigen Jubiläum des Basler Kammerorchesters 1936 schreibt Béla Bartók für Paul Sacher, der das Orchester gegründet hatte, die Musik für Saiteninstrumente, Celesta und Schlagzeug. Zur Uraufführung wird der Komponist selbst beschenkt: mit einem Riesenerfolg. Von Basel aus erobert das Werk ganz Europa.
Und es gibt Neues von Beat Furrer, dem Schweizer, der vor 50 Jahren nach Wien auswanderte und dort eine Weltkarriere als Meister der suggestiven Musikgeschichten gemacht hat, der kompositorischen Expeditionen in unbekanntes Land.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Pierre-Laurent Aimard, Klavier; Pierre Bleuse, Leitung; Kammerorchester Basel