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Eine Aktivität zum Internationalen Tag der Demokratie: Alle sind gleich, aber manche sind gleicher. Jüdische Perspektiven auf die erste Bundesverfassung der Schweiz.
Expertinnen-Führung
Internationaler Tag der Demokratie, 15.09.2026, 17 Uhr
Die Bundesverfassung von 1848 gilt als eine der grössten Errungenschaften der schweizerischen Demokratie. Für rund 3000 Juden, die damals in der Schweiz lebten, bedeutete die Gründung des Bundesstaates jedoch nicht die erhoffte Gleichstellung: Obwohl viele bereits seit Generationen in der Schweiz lebten, blieben sie von den Bürgerrechten ausgeschlossen. Erst 1866 erhielten sie die Niederlassungsfreiheit; die totalrevidierte Bundesverfassung von 1874 brachte schliesslich die rechtliche Gleichstellung. Die Führung im Jüdischen Museum beleuchtet die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz im 19. Jahrhundert und fragt, wie demokratische Gleichheit und Ausgrenzung gleichzeitig bestehen konnten.
Die Führung ist mit Eintritt (Vollpreis) kostenlos.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter:
[email protected]@[email protected]
Spontane Besuche sind willkommen, sofern Platz vorhanden ist.
Die Bundesverfassung von 1848 gilt als eine der grössten Errungenschaften der schweizerischen Demokratie. Für rund 3000 Juden, die damals in der Schweiz lebten, bedeutete die Gründung des Bundesstaates jedoch nicht die erhoffte Gleichstellung: Obwohl viele bereits seit Generationen in der Schweiz lebten, blieben sie von den Bürgerrechten ausgeschlossen. Erst 1866 erhielten sie die Niederlassungsfreiheit; die totalrevidierte Bundesverfassung von 1874 brachte schliesslich die rechtliche Gleichstellung. Die Führung im Jüdischen Museum beleuchtet die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Schweiz im 19. Jahrhundert und fragt, wie demokratische Gleichheit und Ausgrenzung gleichzeitig bestehen konnten.
Die Führung ist mit Eintritt (Vollpreis) kostenlos.
Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter:
[email protected]@[email protected]
Spontane Besuche sind willkommen, sofern Platz vorhanden ist.