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Konzert
«Der Clan» – Kammerorchester Basel
Zorn und Verzweiflung, Abschied und Liebesschwur und die Hoffnung auf jenseitiges Glück – garniert mit der Musik eines Teenagers.
Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Mitridate, re di Ponto, KV 87
Konzertante Aufführung
Der alte König Mitridate will nochmal. Aber er ahnt, dass seine beiden Söhne ihm die Liebe zu seiner Verlobten Aspasia und auch den Thron streitig machen könnten. Deshalb streut Mitridate nach einer Niederlage gegen die Römer das Gerücht, er sei in einer Schlacht gefallen. Gleich bedrängt sein Ältester die junge Braut des Vaters, doch die liebt eigentlich den anderen Bruder. Da erscheint der totgeglaubte König wieder und die Katastrophen nehmen ihren Lauf.
Für die erste seiner über zwanzig Opern wählt der 14-jährige Mozart gleich einen Stoff, der es in sich hat: ein Drama des französischen Meisters der Tragödie, Jean Baptiste Racine. Mit grossem psychologischem Geschick und untrüglichem Theaterinstinkt übersetzt Mozart die extremen Seelenzustände der Figuren und das emotional aufgeheizte familiäre Beziehungsgeflecht in funkelnde Musik. Am Schluss stirbt übrigens nur eine einzige Person: der grimmige alte König Mitridate. Im Zeitalter der Aufklärung war ein Happy End interessanter als die Apokalypse.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Ian Koziara, Mitridate; Francesca Pia Vitale, Aspasia; Chiara Skerath, Sifare , Aryeh Nussbaum Cohen, Farnace; Florie Valiquette, Ismene; Alasdair Kent, Marzio; Désirée Giove, Arbate; Francesco Corti, Cembalo und Leitung; Kammerorchester Basel
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791): Mitridate, re di Ponto, KV 87
Konzertante Aufführung
Der alte König Mitridate will nochmal. Aber er ahnt, dass seine beiden Söhne ihm die Liebe zu seiner Verlobten Aspasia und auch den Thron streitig machen könnten. Deshalb streut Mitridate nach einer Niederlage gegen die Römer das Gerücht, er sei in einer Schlacht gefallen. Gleich bedrängt sein Ältester die junge Braut des Vaters, doch die liebt eigentlich den anderen Bruder. Da erscheint der totgeglaubte König wieder und die Katastrophen nehmen ihren Lauf.
Für die erste seiner über zwanzig Opern wählt der 14-jährige Mozart gleich einen Stoff, der es in sich hat: ein Drama des französischen Meisters der Tragödie, Jean Baptiste Racine. Mit grossem psychologischem Geschick und untrüglichem Theaterinstinkt übersetzt Mozart die extremen Seelenzustände der Figuren und das emotional aufgeheizte familiäre Beziehungsgeflecht in funkelnde Musik. Am Schluss stirbt übrigens nur eine einzige Person: der grimmige alte König Mitridate. Im Zeitalter der Aufklärung war ein Happy End interessanter als die Apokalypse.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Ian Koziara, Mitridate; Francesca Pia Vitale, Aspasia; Chiara Skerath, Sifare , Aryeh Nussbaum Cohen, Farnace; Florie Valiquette, Ismene; Alasdair Kent, Marzio; Désirée Giove, Arbate; Francesco Corti, Cembalo und Leitung; Kammerorchester Basel