breadcrumbNavigation
Lesung
Deborah Levy: Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein
DE
Die Erzählerin in Deborah Levys neuem Roman verbringt ihre Zeit in Paris auf der Suche: nach der verlorenen Katze ihrer Freundin, aber vor allem nach Gertrude Stein.
Die Erzählerin in Deborah Levys neuem Roman verbringt ihre Zeit in Paris auf der Suche: nach der verlorenen Katze ihrer Freundin, aber vor allem nach Gertrude Stein.
DE
Die Erzählerin in Deborah Levys neuem Roman verbringt ihre Zeit in Paris auf der Suche: nach der verlorenen Katze ihrer Freundin, aber vor allem nach Gertrude Stein. Sie soll einen Essay über die Schriftstellerin schreiben, aber verzweifelt daran immer wieder. Es fällt ihr schwer, dieser ikonischen Figur und ihrer Bedeutung für die Moderne gerecht zu werden. Also geht sie zum Friedhof Père Lachaise, um das Grab zu finden, sie umgibt sich mit Steins Texten, sammelt biografische Fakten, diskutiert mit ihren Pariser Freund*innen. Die eigentliche Annäherung an Stein findet aber schliesslich mit und in der Sprache selbst statt. Dem Roman gelingt eine besondere Verschränkung von Inhalt und Form, eine Neukomposition, eine Vergegenwärtigung von Gertrude Steins Stil und Denken in Anwendung, in der Levy ebenso klug und unangepasst über die Gegenwart nachdenkt wie Stein über ihre Zeit.
EN
The narrator in Deborah Levy’s new novel spends her time in Paris on a quest: to find her friend’s lost cat, but above all to find Gertrude Stein. She is supposed to write an essay about the writer, but keeps getting stuck on it. She finds it difficult to do justice to this iconic figure and her significance for modernism. So she goes to Père Lachaise Cemetery to find the grave, immerses herself in Stein’s writings, gathers biographical facts and discusses the subject with her Parisian friends. Ultimately, however, her true engagement with Stein takes place through and within language itself. The novel achieves a unique interweaving of content and form, a recomposition, a bringing to life of Gertrude Stein’s style and thought in practice, in which Levy reflects on the present with the same intelligence and non-conformity as Stein did on her own time.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Deborah Levy (*1959) zog im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie von Südafrika nach Grossbritannien. In ihrem Schreiben lässt sie literarische Formen verschwimmen, verbindet essayistische und lyrische Momente, autobiografisches und fiktionales Erzählen. Ihre RomaneHeim schwimmen,Heiße MilchundDer Mann, der alles sahwaren für den Booker Prize nominiert. Für ihr dreiteiliges autobiographisches Projekt wurde sie mit dem Prix Femina étranger ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in London und Paris.
Stand: Oktober 2026
Sharmaine Lovegrove is a literary agent and Partner at International Creative Agency, and the founder of Chapters, an English-language bookshop and cultural space in Moabit, Berlin. She previously founded and ran Dialogue Books at Hachette UK, growing it from an imprint into a full division. She is an Honorary Fellow of the Royal Society of Literature, a Founding Organiser of the Black Writers' Guild and former Chair of the Black Cultural Archives.
Stand: Oktober 2026
Nina Ariely, die als Diplomatenkind aufwuchs, entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für verschiedene Kulturen und Sprachen. Als Teenagerin zog sie in die Schweiz und lebt heute in der Region Bern. Am Dolmetschen begeistert sie die Möglichkeit, in vielfältige Themen und Situationen einzutauchen. Nun, da ihre beiden Kinder erwachsen sind, geniesst sie die neu gewonnene Freiheit beruflich wie auch privat.
Stand: Oktober 2026
Sylvi Nicolai, geboren und aufgewachsen in Deutschland, machte zuerst ihre Freude am Reisen zum Beruf, bevor sie dann als Übersetzerin und Dolmetscherin ihre wahre Berufung fand. Seit 17 Jahren lebt die Mutter zweier Teenager, die zudem Deutsch und Englisch unterrichtet, glücklich in der Region Baden/AG. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport, liebt Outdoor-Aktivitäten und macht es sich gern mit einem guten Buch gemütlich.
Stand: Oktober 2026
Die Erzählerin in Deborah Levys neuem Roman verbringt ihre Zeit in Paris auf der Suche: nach der verlorenen Katze ihrer Freundin, aber vor allem nach Gertrude Stein. Sie soll einen Essay über die Schriftstellerin schreiben, aber verzweifelt daran immer wieder. Es fällt ihr schwer, dieser ikonischen Figur und ihrer Bedeutung für die Moderne gerecht zu werden. Also geht sie zum Friedhof Père Lachaise, um das Grab zu finden, sie umgibt sich mit Steins Texten, sammelt biografische Fakten, diskutiert mit ihren Pariser Freund*innen. Die eigentliche Annäherung an Stein findet aber schliesslich mit und in der Sprache selbst statt. Dem Roman gelingt eine besondere Verschränkung von Inhalt und Form, eine Neukomposition, eine Vergegenwärtigung von Gertrude Steins Stil und Denken in Anwendung, in der Levy ebenso klug und unangepasst über die Gegenwart nachdenkt wie Stein über ihre Zeit.
EN
The narrator in Deborah Levy’s new novel spends her time in Paris on a quest: to find her friend’s lost cat, but above all to find Gertrude Stein. She is supposed to write an essay about the writer, but keeps getting stuck on it. She finds it difficult to do justice to this iconic figure and her significance for modernism. So she goes to Père Lachaise Cemetery to find the grave, immerses herself in Stein’s writings, gathers biographical facts and discusses the subject with her Parisian friends. Ultimately, however, her true engagement with Stein takes place through and within language itself. The novel achieves a unique interweaving of content and form, a recomposition, a bringing to life of Gertrude Stein’s style and thought in practice, in which Levy reflects on the present with the same intelligence and non-conformity as Stein did on her own time.
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Deborah Levy (*1959) zog im Alter von neun Jahren mit ihrer Familie von Südafrika nach Grossbritannien. In ihrem Schreiben lässt sie literarische Formen verschwimmen, verbindet essayistische und lyrische Momente, autobiografisches und fiktionales Erzählen. Ihre RomaneHeim schwimmen,Heiße MilchundDer Mann, der alles sahwaren für den Booker Prize nominiert. Für ihr dreiteiliges autobiographisches Projekt wurde sie mit dem Prix Femina étranger ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in London und Paris.
Stand: Oktober 2026
Sharmaine Lovegrove is a literary agent and Partner at International Creative Agency, and the founder of Chapters, an English-language bookshop and cultural space in Moabit, Berlin. She previously founded and ran Dialogue Books at Hachette UK, growing it from an imprint into a full division. She is an Honorary Fellow of the Royal Society of Literature, a Founding Organiser of the Black Writers' Guild and former Chair of the Black Cultural Archives.
Stand: Oktober 2026
Nina Ariely, die als Diplomatenkind aufwuchs, entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für verschiedene Kulturen und Sprachen. Als Teenagerin zog sie in die Schweiz und lebt heute in der Region Bern. Am Dolmetschen begeistert sie die Möglichkeit, in vielfältige Themen und Situationen einzutauchen. Nun, da ihre beiden Kinder erwachsen sind, geniesst sie die neu gewonnene Freiheit beruflich wie auch privat.
Stand: Oktober 2026
Sylvi Nicolai, geboren und aufgewachsen in Deutschland, machte zuerst ihre Freude am Reisen zum Beruf, bevor sie dann als Übersetzerin und Dolmetscherin ihre wahre Berufung fand. Seit 17 Jahren lebt die Mutter zweier Teenager, die zudem Deutsch und Englisch unterrichtet, glücklich in der Region Baden/AG. In ihrer Freizeit treibt sie viel Sport, liebt Outdoor-Aktivitäten und macht es sich gern mit einem guten Buch gemütlich.
Stand: Oktober 2026