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Ausstellung
BackJumps – The Live Issue: Reality Check
Colab Gallery
Schusterinsel 9, 79576 Weil am Rhein
Widmet sich einem der prägendsten Independent-Magazine im Kontext von Style Writing und überführt dessen publizistische Praxis in ein zeitgenössisches Ausstellungsformat, kuratiert von Adrian Nabi,
BackJumps – The Live Issue: Reality Check, kuratiert von Adrian Nabi, Lukas Feireiss,
Manuel Osterholt und Daniel Künzler, widmet sich einem der prägendsten Independent-
Magazine im Kontext von Style Writing und überführt dessen publizistische Praxis in ein
zeitgenössisches Ausstellungsformat.
Anfang der 1990er-Jahre von Adrian Nabi gegründet, entwickelte sich BackJumps zu
einem zentralem Medium innerhalb einer international wachsenden Writing Culture. Lange
vor sozialen Medien verband das Magazin Szenen in Europa und den USA und schuf
einen visuellen und kulturellen Austausch, der weit über lokale Kontexte hinausreichte.
BackJumps dokumentierte nicht einfach nur eine Szene — das Magazin prägte ihre
visuelle und kulturelle Sprache entscheidend mit. Durch die Verbindung von Bildmaterial,
Texten und einer eigenständigen Haltung formte BackJumps aktiv den Diskurs rund um
Style Writing und trug wesentlich dazu bei, dieses als globale kulturelle Praxis sichtbar zu
machen.
Vom Printmedium zur räumlichen Plattform
Live Issue: Reality Check knüpft an die Tradition der sogenannten Live Issues an, bei
denen BackJumps über das Medium Magazin hinaus in den Ausstellungsraum und den
urbanen Kontext erweitert wird.
Die Ausstellung entfaltet sich als vielschichtige räumliche Situation: Archivmaterial aus
dem originalen BackJumps-Archiv — darunter Blackbooks, Zeichnungen, Leinwände,
Fotografien und Videodokumentationen — tritt in direkten Dialog mit zeitgenössischen
künstlerischen Positionen, die aus der Writing Culture hervorgegangen sind.
Anstatt eine lineare historische Erzählung zu präsentieren, eröffnet die Ausstellung ein
dynamisches Spannungsfeld zwischen Archivmaterial und gegenwärtiger Kunstpraxis.
Obwohl Style Writing für viele der beteiligten Künstler:innen den kulturellen und
ästhetischen Ausgangspunkt bildet, reichen die gezeigten Arbeiten heute weit über dessen
ursprüngliches Vokabular hinaus — in Malerei, Skulptur, Installation, Abstraktion und
konzeptuelle Ansätze. Was die Positionen verbindet, ist kein gemeinsamer Stil, sondern
eine geteilte kulturelle Herkunft und Haltung.
In einer Gegenwart, in der Bilder in Echtzeit produziert, verteilt und konsumiert werden,
stellt Reality Check Fragen nach Herkunft, Haltung und Autor:innenschaft neu. Die
Ausstellung richtet den Blick auf Praktiken und visuelle Sprachen, die lange vor sozialen
Medien entstanden sind und bis heute nachwirken, transformiert, angeeignet und
weitergeschrieben werden.
BILD: Ruediger Glatz
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Beteiligte Künstler:innen
Akim, Anastasia Mikrou, Antwan Horfee, Brad Downey, Boris Dewjatkin, Boris Tellegen,
Christian Falsnaes, Clemens Behr, Daniel Weissbach, David von Bahr, Dima Ilko,
DocTC5, Egs, Enno Harr, Flash, Frédéric Platéus, Gues, Jay One Ramier, JonOne,
Jürgen Grosse, Kadir Amigo Memiş, Kacao77, Kripoe, Gonzalo Kane-Maldonado Morales,
Laila Wiens, Manu Schauseil, Maurer United – Architects, Mode2, Pablo Tomek, Part One,
Pigenius Cave, Peter Michalski, Phos4, Poet62, R. Borrmann, Ruediger Glatz, Sany, Skki,
The Wa, Thomas Bratzke, Victor Ash und Vincent Grunwald.
Archiv
Akay & Adams, Amok, Atome, Dejoe, Dero, Dondi, Esher, Henry Chalfant, Kase2, Kaze,
Martha Cooper, Nicer, Odem, Serve, Shame125, Shek, Swoon, T-Kid170, West und
Zephyr u.v.m.
Rahmenprogramm
Begleitet von verschiedenen Live-Formaten erweitert Reality Check die Ausstellung zu
einer aktiven Plattform des Austauschs.
Live-Performances zur Eröffnung am 13. Juni 2026 von JonOne, Flash und Kadir Amigo
Memiş. Live Airbrush von Deko156.
Manuel Osterholt und Daniel Künzler, widmet sich einem der prägendsten Independent-
Magazine im Kontext von Style Writing und überführt dessen publizistische Praxis in ein
zeitgenössisches Ausstellungsformat.
Anfang der 1990er-Jahre von Adrian Nabi gegründet, entwickelte sich BackJumps zu
einem zentralem Medium innerhalb einer international wachsenden Writing Culture. Lange
vor sozialen Medien verband das Magazin Szenen in Europa und den USA und schuf
einen visuellen und kulturellen Austausch, der weit über lokale Kontexte hinausreichte.
BackJumps dokumentierte nicht einfach nur eine Szene — das Magazin prägte ihre
visuelle und kulturelle Sprache entscheidend mit. Durch die Verbindung von Bildmaterial,
Texten und einer eigenständigen Haltung formte BackJumps aktiv den Diskurs rund um
Style Writing und trug wesentlich dazu bei, dieses als globale kulturelle Praxis sichtbar zu
machen.
Vom Printmedium zur räumlichen Plattform
Live Issue: Reality Check knüpft an die Tradition der sogenannten Live Issues an, bei
denen BackJumps über das Medium Magazin hinaus in den Ausstellungsraum und den
urbanen Kontext erweitert wird.
Die Ausstellung entfaltet sich als vielschichtige räumliche Situation: Archivmaterial aus
dem originalen BackJumps-Archiv — darunter Blackbooks, Zeichnungen, Leinwände,
Fotografien und Videodokumentationen — tritt in direkten Dialog mit zeitgenössischen
künstlerischen Positionen, die aus der Writing Culture hervorgegangen sind.
Anstatt eine lineare historische Erzählung zu präsentieren, eröffnet die Ausstellung ein
dynamisches Spannungsfeld zwischen Archivmaterial und gegenwärtiger Kunstpraxis.
Obwohl Style Writing für viele der beteiligten Künstler:innen den kulturellen und
ästhetischen Ausgangspunkt bildet, reichen die gezeigten Arbeiten heute weit über dessen
ursprüngliches Vokabular hinaus — in Malerei, Skulptur, Installation, Abstraktion und
konzeptuelle Ansätze. Was die Positionen verbindet, ist kein gemeinsamer Stil, sondern
eine geteilte kulturelle Herkunft und Haltung.
In einer Gegenwart, in der Bilder in Echtzeit produziert, verteilt und konsumiert werden,
stellt Reality Check Fragen nach Herkunft, Haltung und Autor:innenschaft neu. Die
Ausstellung richtet den Blick auf Praktiken und visuelle Sprachen, die lange vor sozialen
Medien entstanden sind und bis heute nachwirken, transformiert, angeeignet und
weitergeschrieben werden.
BILD: Ruediger Glatz
Mitwirkende und Zusatzinformationen:
Beteiligte Künstler:innen
Akim, Anastasia Mikrou, Antwan Horfee, Brad Downey, Boris Dewjatkin, Boris Tellegen,
Christian Falsnaes, Clemens Behr, Daniel Weissbach, David von Bahr, Dima Ilko,
DocTC5, Egs, Enno Harr, Flash, Frédéric Platéus, Gues, Jay One Ramier, JonOne,
Jürgen Grosse, Kadir Amigo Memiş, Kacao77, Kripoe, Gonzalo Kane-Maldonado Morales,
Laila Wiens, Manu Schauseil, Maurer United – Architects, Mode2, Pablo Tomek, Part One,
Pigenius Cave, Peter Michalski, Phos4, Poet62, R. Borrmann, Ruediger Glatz, Sany, Skki,
The Wa, Thomas Bratzke, Victor Ash und Vincent Grunwald.
Archiv
Akay & Adams, Amok, Atome, Dejoe, Dero, Dondi, Esher, Henry Chalfant, Kase2, Kaze,
Martha Cooper, Nicer, Odem, Serve, Shame125, Shek, Swoon, T-Kid170, West und
Zephyr u.v.m.
Rahmenprogramm
Begleitet von verschiedenen Live-Formaten erweitert Reality Check die Ausstellung zu
einer aktiven Plattform des Austauschs.
Live-Performances zur Eröffnung am 13. Juni 2026 von JonOne, Flash und Kadir Amigo
Memiş. Live Airbrush von Deko156.