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Konzert
Ivan Wyschnegradsky, l’éternel étranger – Konzert II
Gare du Nord
Gare du Nord
,
Schwarzwaldallee
200, 4058 Basel
Ivan Wyschnegradsky ist ein materialistischer Mystiker, Klang-Utopist und verkannter Fremder und einer der bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er experimentierte mit...
Veranstaltungsdetails
Ivan Wyschnegradsky ist ein materialistischer Mystiker, Klang-Utopist und verkannter Fremder und einer der bedeutendsten russischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Er experimentierte mit verschiedenen Mikrotonsystemen und suchte nach Verbindungen von Farben und Tönen, doch seine musikhistorische Bedeutung wird erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts erkannt. Während die Nachkriegsavantgarde noch mit Zwölfton-Bauklötzen spielte, entwarf er musikräumliche Konzepte, mit denen er die hörbare und unhörbare Welt strukturell verbinden konnte.
Die kosovarische Komponistin und Multimediakünstlerin Anda Kryeziu und die iranisch/deutsche Komponistin Elnaz Seyedi beschäftigten sich beide intensiv mit Mikrointervallen. Daraus sind zwei farbenreiche Werke entstanden, die in unterschiedlicher Weise auf Wyschnegradskys Traum eines Klangkontinuums antworten.
Der Musikwissenschaftler und Wyschnegradsky-Spezialist Roman Brotbeck führt durch den Abend.
Programm
Programm Konzert 21:00: Elnaz Seyedi (*1982): «nur die schwer kriechende Welle der Zeit» für zwei Klaviere im Vierteltonabstand (2022); Ivan Wyschnegradsky (1893-1979): «Transparence» I op. 35 (1953) für Ondes Martenot und zwei Klaviere im Vierteltonabstand; Anda Kryeziu(*1993): «POLYCHROM #1» for two pianos in different tunings, electronics and video (2022); Ivan Wyschnegradsky (1893-1979): «Transparence II» op. 47 (1962-63) für Ondes Martenot und zwei Klaviere im Vierteltonabstand
Ensemble:
klavierduo huber/thomet & Nathalie Forget
Solist:
klavierduo huber/thomet: Susanne Huber (Klavier), André Thomet (Klavier); Roman Brotbeck (Moderation, Referat, Texte)
Die kosovarische Komponistin und Multimediakünstlerin Anda Kryeziu und die iranisch/deutsche Komponistin Elnaz Seyedi beschäftigten sich beide intensiv mit Mikrointervallen. Daraus sind zwei farbenreiche Werke entstanden, die in unterschiedlicher Weise auf Wyschnegradskys Traum eines Klangkontinuums antworten.
Der Musikwissenschaftler und Wyschnegradsky-Spezialist Roman Brotbeck führt durch den Abend.
Programm
Programm Konzert 21:00: Elnaz Seyedi (*1982): «nur die schwer kriechende Welle der Zeit» für zwei Klaviere im Vierteltonabstand (2022); Ivan Wyschnegradsky (1893-1979): «Transparence» I op. 35 (1953) für Ondes Martenot und zwei Klaviere im Vierteltonabstand; Anda Kryeziu(*1993): «POLYCHROM #1» for two pianos in different tunings, electronics and video (2022); Ivan Wyschnegradsky (1893-1979): «Transparence II» op. 47 (1962-63) für Ondes Martenot und zwei Klaviere im Vierteltonabstand
Ensemble:
klavierduo huber/thomet & Nathalie Forget
Solist:
klavierduo huber/thomet: Susanne Huber (Klavier), André Thomet (Klavier); Roman Brotbeck (Moderation, Referat, Texte)
Weitere Informationen
www.classicpoint.net/de/ivan-wyschnegradsky-leternel-etranger-konzert-ii/129077
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