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Picasso in Basel

Es ist die Schweizer Stadt mit der grössten Dichte an Museen. Nicht zu reden von der Art Basel! Aber was viele nicht wissen: Kunst hat in der Rheinstadt eine lange Tradition. So kämpften die Einwohner 1967 mit dem Slogan «All You Need Is Pablo» erfolgreich für den Verbleib von zwei Picasso-Bildern im Kunstmuseum Basel. Seit damals ist die Liebe zur Kunst weiter gewachsen und gipfelte jüngst im monumentalen Neubau des Kunstmuseums.

All you need is Pablo: Das Basler Picasso-Wunder von 1967.

Vor 50 Jahren war die Basler Kunstwelt in Aufruhr: Die zwei Picasso-Bilder «Die beiden Brüder» und «Sitzender Harlekin» hingen als Leihgaben der Kunstsammlung Staechelin im Kunstmuseum Basel. Wegen finanzieller Engpässe der Familie sollten die Bilder ins Ausland verkauft werden. Darauf formierte sich der Widerstand junger Basler: Sie bewegten das Basler Stimmvolk dazu, mehr als sechs Millionen Franken für den Kauf der Bilder aufzuwenden. Picasso selber war über die Liebesbekundung der Basler so bewegt, dass er der Stadt gleich drei weitere Gemälde und eine Zeichnung schenkte. 

Noch heute bewundert man im Kunstmuseum Basel die Werke von Picasso im zweiten Stock des Hauptgebäudes. Wandelt man weiter durch die Hallen, entdeckt man das «Who is Who» der Klassischen Moderne, von Henri Matisse über Joan Miró bis Paul Klee. Das Kunstmuseum Basel, dessen Geschichte bis ins Jahr 1661 zurückreicht, gehört zu den weltweit ersten Museen überhaupt. Seine Sammlung umfasst zahlreiche Hauptwerke der Kunst der letzten 700 Jahre. Kein Wunder also, dass die Londoner «The Times» das Museum zum fünftbesten der Welt kürte.

Fondation Beyeler
Kunstmuseum Basel
Kunst in Basel
Sitzender Harlekin

Pablo Picasso, 1923, Kunstmuseum Basel

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