Neues Restaurant, Hoteleröffnung oder Top-Event - wir senden Ihnen im Monatsrhythmus Insider-Tipps aus der Stadt Basel.

Jetzt anmelden

Die Geschichte der Basler Fasnacht

Wieso feiert Basel Fasnacht? Alles über die Geschichte und die Hintergründe der «drey scheenschte Dääg».

Die Basler Fasnacht ist die grösste der Schweiz und zugleich die bedeutendste protestantische Fasnacht der Welt. Ihre Geschichte verliert sich aber im Dunkel der Zeit, da während dem verheerenden Erdbeben im Jahr 1356 alle Unterlagen dazu zerstört wurden. So stammt das älteste Dokument zur Basler Fasnacht aus dem Jahr 1376.

Zünfte

Zünfte

Die Basler Zünfte hatten einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der drei schönsten Tage. Die Musterung der Wehrpflichtigen der Zünfte im 16. Jahrhundert stand in engem Zusammenhang mit der Fasnacht. Damals flossen jene militärischen Elemente ein, die die Basler Fasnacht noch heute prägen: Der gemessene Marschschritt zum Klang von Trommeln und Piccolos.

Alte-Blaggedde-1913

Blaggedde

Die sogenannte «Blaggedde» (Plakette) wurde 1911 eingeführt. Das 1910 gegründete Fasnachts-Comité erhielt die Bewilligung für deren Verkauf, um damit einen Teil der Fasnacht zu finanzieren. Die Einnahmen dienen bis heute dazu, die Cliquen zu subventionieren.

1. Morgenstreich

1. Morgenstreich

1835 wurde der erste offiziell erlaubte Morgenstreich durchgeführt. Damals zogen die Fasnächtler noch mit Fackeln durch die Gassen. 1845 traten die ersten Steckenlaternen auf, da ein Verbot für das Tragen von  offenen Fackeln ausgesprochen wurde. Die erste Zuglaterne wurde 1860 vermerkt.

UNESCO

UNESCO Kulturerbe

Nun ist es so weit: Die Basler Fasnacht gehört offiziell zum Kulturerbe der UNESCO. Mit diesem Entscheid würdigte das Zwischenstaatliche Komitee die reiche Tradition und die Einzigartigkeit der hiesigen Fasnacht. Damit ist sie erst das zweite Schweizer Kulturerbe, welches mit dem UNESCO-Label für immaterielle Werte ausgezeichnet wurde.