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Auf der Suche nach einer unverdorbenen Welt.

Ta matete, Paul Gauguin, 1892, Kunstmuseum Basel

Statt dem erhofften Paradies erwartete Paul Gauguin auf Tahiti ein von den Folgen des Kolonialismus zerstörtes Land. Alkoholismus, Opiumsucht und Prostitution waren allgegenwärtig. Das dort entstandene Bild «Ta matete» ist eines der bedeutendsten Werke Gauguins und bildet fünf Frauen, welche in sogenannten «Missionskleidern» auf einer Bank sitzen, ab. Die Szene spielt auf einem Markt (übersetzt «Ta matete»), wo sich Frauen anboten.

Paul Gauguin, der auf der Suche nach einer von europäischer Zivilisation unverdorbenen Welt war, überblendete diese Szene mit künstlerischen Mitteln. So liess er sich beim Malen der fünf Frauen von einer ägyptischen Grabmalerei inspirieren. Die Oberkörper sind frontal dargestellt, die Beine und Köpfe dagegen im Profil. 

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