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Die Konfrontation mit dem Menschsein bleibt einzigartig.

Der tote Christus im Grab, Hans Holbein d. J., 1522, Kunstmuseum Basel

Hier handelt es sich um eines der wohl eindrücklichsten Meisterwerke des Kunstmuseums: Das Gemälde gibt die Wundmale, die Leichenstarre und den aufgerissenen Mund des Toten in einem schonungslosen Realismus wieder, der bis heute in der Kunstgeschichte einzigartig geblieben ist. Die Konfrontation ist immens und nie dagewesen, nicht nur jene mit dem Anblick eines verwesenden Leichnams, sondern auch jene mit dem Menschsein des Gottessohnes. Auch das Format des Werkes ist aussergewöhnlich: Jesus Christus ist lebensgross und aus nächster Nähe, bestattet in einer Grabnische, dargestellt.

Der Auftraggeber des Werkes war der Basler Bonifacius Amerbach, dessen beachtliche Kunstsammlung später den Grundstock der Öffentlichen Kunstsammlung Basel bildete.

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