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Wissensdrang trifft Sammelwut

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7622 Pfeile zählt die Sammlung des Museum der Kulturen Basel (MKB). 289 davon werden in der Ausstellung «Wissensdrang trifft Sammelwut» präsentiert. Nebst vielen weiteren Waffen.

Warum wurden sie gesammelt? Wurden sie gerettet oder geraubt? Was bringt eine solche geballte Ladung Sammelwut? Die Ausstellung liefert teils Erklärungen – manchmal in den originalen Worten der einstigen Sammler. Sie...

7622 Pfeile zählt die Sammlung des Museum der Kulturen Basel (MKB). 289 davon werden in der Ausstellung «Wissensdrang trifft Sammelwut» präsentiert. Nebst vielen weiteren Waffen.

Warum wurden sie gesammelt? Wurden sie gerettet oder geraubt? Was bringt eine solche geballte Ladung Sammelwut? Die Ausstellung liefert teils Erklärungen – manchmal in den originalen Worten der einstigen Sammler. Sie wirft aber auch Fragen auf, hinterfragt frühere Sammlungspolitiken und gibt dadurch Einblick in die aktuelle Museumsarbeit.

Pfeile eigneten sich bestens für ethnologische Vergleiche und stillten den Wissensdrang. Die vielen Exponate aus Elfenbein sind einerseits Beispiele unglaublicher Handwerkskunst. Andererseits befremdet  die weltweite Faszination für dieses Material, für das Elefanten fast ausgerottet wurden.

Fragwürdig sind insbesondere auch die menschlichen Überreste in der Sammlung. Die Ausstellung zeigt Schädel, Skalps, Skelette sowie Essbesteck aus Knochen aus mehreren Kontinenten. Dürfen diese Objekte überhaupt präsentiert werden? Haben sie noch eine Bedeutung, weit weg von ihrer Heimat und losgelöst von jeglichem Kontext? Gerade hier wird deutlich, dass ein angemessener Umgang mit sensiblen Objekten gefunden werden muss.

 

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